Luftbild Schloss Darfeld

Blick auf Herrenhaus und Kapelle von Norden

Zufahrt zur Vorburg, im Hintergrund Gebäude der Hauptburg

Blick auf die Kapelle von Schloss Darfeld

Neugotisches Torhaus

Schloss Darfeld

www.schloss-darfeld.de/

Netter 23, 48720 Rosendahl

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

x zum Schließen, hier klicken

denkmalgeschütztes Objekt

1612-18 / 1902-04

Historismus

Hermann Schaedler
(Neubau 1902-04)

- keine Angabe -

Objekt merken | Merkliste / Routenplaner (0)

Objekte gesamt: 2010

Volltextsuche:

Objekte suchen:

Jetzt suchen

Detailsuche mit weiteren Suchkriterien

Objektanzahl: 2223

Schloss Darfeld

Die 1899 bei einem Brand zerstörte Wasserschlossanlage in Rosendahl-Darfeld wurde in den Jahren 1902-04 von Hermann Schaedler zum Teil unter Verwendung der alten Bausubstanz in Formen der Neorenaissance wiederaufgebaut.
Ursprünglich hatte man das Schloss 1612-18 errichten lassen. Nach mehrfachem Wechsel ging die Anlage 1680 schließlich an die Familie von Droste zu Vischering, in deren Privatbesitz sie sich heute noch befindet.
Die umgräftete Schlossanlage umfasst zwei Inseln mit Haupt- und südlich gelegener Vorburg. Hinzu kommen im Westen, außerhalb des Wassergrabens, die Wirtschaftsgebäude aus dem 18. Jahrhundert sowie das ehemalige Försterhaus und die Schlossmühle.
Schloss Darfeld zeichnet sich insbesondere durch den ungewöhnlichen, manieristischen Galeriebau von Gerhard Gröniger aus: Dieser wurde 1612-18 für Jobst von Vörden geschaffen und nach dem Brand 1899 von H. Schaedler rekonstruiert. Auf der Hofseite der U-förmig nach Norden geöffneten Bebauung der Hauptburg erstreckt sich die aufwendig gestaltete Sandsteinfassade zwischen Herrenhaus und Kapelle. Die zwei übereinander gestellten Arkaden – im Erdgeschoss als gewölbter Laubengang, im oberen Geschoss ist diese seit 1899 verglast – sind mit vorgestellten Säulen auf hohen Postamenten versehen. In der Mitte des stumpfwinklig gebrochenen Flügelbaus befindet sich eine Durchfahrt, die mit Wappen und Bauinschrift bekrönt ist.
Die neuromanische Kapelle wurde 1873 von Hilger Hertel d. Ä. geschaffen und schließt im Westen an die Gebäude der Hauptburg an. Der Sandsteinbau zeigt sich als kreuzrippengewölbter Saal, abgeschlossen von einer halbrunden Apsis. Die ursprüngliche Ausstattung, darunter Wandmalereien und farbige Glasfenster, ist vollständig erhalten.
Die Bebauung der Vorburg besteht aus einem neugotischen Torhaus aus dem Jahr 1866 und einem älteren, seit Ende des 18. Jahrhunderts mehrfach umgebauten Wirtschaftsgebäude, der heutigen Rentei.
In dem Landschaftsgarten (2. Hälfte des 19. Jahrhunderts) sind Skulpturen sowie ein barockes Gartenhaus von Johann Conrad Schlaun aus der Vorgängeranlage erhalten.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 01.08.2012

Objektkommentare

0 Kommentare / Kommentar verfassen

Objektkommentar verfassen

zum Objekt Schloss Darfeld

Ihr Kommentar wird vor Freischaltung durch die baukunst-nrw Redaktion geprüft.

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen.*

Mit dem Absenden dieses Formulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre persönlichen Daten zur Bearbeitung Ihres Kommentars verwendet werden (Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung).

*Pfichtfelder müssen ausgefüllt werden

Kommentar senden

 

Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Schlösser/Burgen/Stadtbefestigungen

keine Aktion...

Cookiehinweis: Wir achten Ihre Privatsphäre.
Wir nutzen Cookies auf unserer Webseite. Einige sind notwendig, damit Ihr Computer unsere Seite korrekt laden kann. Andere nutzen wir, um Statistiken über unsere Webseitenbesuche erstellen zu können. Dies geschieht anonym. Sie können den Statistik-Cookies zustimmen oder diese ablehnen.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.