Eingangsbereich der Sammlung Philara

Grundriss Erdgeschoss der Sammlung Philara

Längsschnitte der Sammlung Philara

Sammlung Philara

www.philara.de/de/node/22

Birkenstr. 47 , 40233 Düsseldorf

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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ausgezeichnetes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

Ende 18./Anfang 19. Jh. (Lagerhalle) / 2012-2017 (Umbau)

Historismus
Gegenwart

Sieber Architekten
(Umbau)

Philara - Sammlung zeitgenössischer Kunst e.V.
(Umbau)

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Objekte gesamt: 2010

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Sammlung Philara

In einem glasverarbeitenden Betrieb mit über 50-jähriger Tradition, ist nach Plänen von Sieber Architekten aus Düsseldorf im Jahr 2017 ein Ausstellungsgebäude für die Sammlung Philara des Immobilienentwicklers und Kunstsammlers Gil Bronner fertiggestellt worden. Die Privatsammlung beinhaltet mehr als 1000 Werke zeitgenössischer Kunst aus verschiedenen Bereichen wie Malerei, Bildhauerei, Installation, Fotografie und Papierarbeiten.

Das Gebäude befindet sich im Düsseldorfer Stadtteil Flingern in einem Ensemble von Hallen, das nach dem Krieg in Stahlbeton-Skelettbauweise erbaut wurde. Die Wahl der Baumaterialien nimmt auf den industriell geprägten Bestand Bezug. Lichtbänder aus Polycarbonat, Fassadenelemente aus Stahl- und Gitterrostelementen und Fußböden aus Stahlbeton bestimmen die Gestaltung.

Der Innenraum ist eine Folge von verschieden großen Sälen und Kabinetten unterteilt. Typologisch handelt es sich bei der vorgefundenen Situation um eine dreischiffige Anlage mit seitlichem Annex. Mit minimalen Eingriffen wurde die bauliche Struktur der Glaserei umgewandelt und ihrer zukünftigen Bestimmung zugeführt: Die Differenziertheit der Anlage wurde durch den Einbau von Kabinetten in das westliche sowie Servicefunktionen wie Café und Verwaltung in das östliche Seitenschiff betont. Das höhere Mittelschiff ist weitgehend frei von Einbauten geblieben. Nur an seinem nördlichen Ende ist durch den Einbau einer Zwischenebene eine geschlossene Nische entstanden. Hier ist der Ort für Vorträge, Konzerte, Filmvorführungen, kurz alle Formen von Veranstaltungen, die für ein Museum als Ort der Kommunikation unerlässlich sind.

An der Nahtstelle zwischen Hauptbaukörper und Anbau schafft eine neue Treppenanlage den Zugang zum Dach des Museums, das auf diese Weise zu einem öffentlichen Ort wird und Besuchern als Skulpturengarten offen steht. Mit seinem Namen „Glas Lennartz“ erinnert das Museumscafé an die Geschichte des Hauses. Es befindet sich in der ehemaligen Schleiferei mit direktem Zugang zu einer hinter dem Gebäude liegenden, inzwischen mit Brombeerranken überwucherten Gleisanlage. Wo früher Güterzüge die Rohstoffe angeliefert haben, finden die Gäste und Besucher des Museums jetzt eine sonnige geschützte Terrasse.

Auszeichnungen:
Auszeichnung guter Bauten 2017 (BDA Düsseldorf), Auszeichnung
Architekturpreis NRW 2018 (BDA NRW), Auszeichnung

Autor: Sieber Architekten / Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 19.09.2017

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Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Kulturbauten (Kino, Theater, Museen)

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