Ansicht der Rundbögen

Ruhrviadukt Herdecke

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Wetterstraße, 58313 Herdecke

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denkmalgeschütztes Objekt

1877

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Ruhrviadukt Herdecke

Es muss damals schon eine kleine Sensation gewesen sein, als die ersten Fahrgäste der Rheinischen Eisenbahn mit Volldampf in luftiger Höhe von fast 30 m die Ruhrtalbrücke bei Herdecke befuhren. Die Brücke galt zu ihrer Erbauungszeit durchaus als besondere technische Meisterleistung.
Mit 313 m Länge und 12 halbkreisförmigen Bögen von je 20 m Spannweite überspannt sie das Tal und gehört damit zu der sehr schwierigen und kostspieligen Trassenführung der Rheinischen Eisenbahn von Düsseldorf nach Dortmund. Allein acht Tunnel, Straßenüber- und -unterführungen sowie drei Viadukte waren zu errichten. Mit dem Bau des Herdecker Viaduktes begann man im Winter 1877/78. Das benutzte Bruchsteinmaterial fand man in reichlicher Menge in der Nähe der Baustelle. Allein 24400 m³ Mauerwerk wurden hier verbaut.
Die Brücke erfuhr in den 1940er Jahren zweimal kurz hintereinander massive Zerstörungen. Erstmalig wurde ein ganzer Pfeiler am 17.5.1943 beim Bruch der Möhne-Sperrmauer unterspült und weggerissen. Zwei Jahre später erlitt der Viadukt erneut durch eine Sprengung im Krieg großen Schaden. Davon ist allerdings schon lange nichts mehr zu sehen. So wirkt das Bauwerk auch heute noch imposant und nötigt dem Besucher den gehörigen Respekt vor der Ingenieurleistung seiner Konstrukteure ab.
Heute wird der Viadukt von einer der neuen Privatbahnen, der "Volmetalbahn", auf der Strecke von Dortmund nach Lüdenscheid, befahren.

Autor: Route Industriekultur/ Redaktion Baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 15.10.2007

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