Blick von oben auf die gesamte Freitreppe in Deutz

Rheinboulevard Köln-Deutz

Kennedy-Ufer, 50679 Köln

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ausgezeichnetes Objekt

2015

Gegenwart

Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH
Planorama Landschaftsarchitektur

Stadt Köln – Amt für Landschaftspflege und Grünflächen

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Objekte gesamt: 2010

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Rheinboulevard Köln-Deutz

Der Rheinboulevard in Köln-Deutz ist eine nach Plänen von Planorama Landschaftsarchitektur entstandene Freitreppe und Uferpromenade, deren Ziel ist, eine Verbindung des rechtsrheinischen Ufers mit dem Stadtkern zu schaffen. Eröffnet wurde der Rheinboulevard 2015. Er misst Insgesamt 500 Meter in der Länge und erstreckt sich über sechs Meter in der Höhe. Die Freitreppe ist zwischen der Hohenzollernbrücke und der Deutzer Brücke gelegen und bietet von dort aus einen Ausblick zum linksrheinischen Ufer hin zur Kölner Altstadt und zum Dom.

Als Materialien wurde für die Gestaltung des Rheinboulevards heller Sichtbeton gewählt, der mit dunklen Betonfertigteilen der vertikalen Rückwände in Kontrast gesetzt wird. Diese wirken durch ihre unebene Oberflächenstruktur beinahe wie Natursteine. Als Unterkonstruktion für die Freitreppe dient eine flachgegründete Plattenkonstruktion aus Stahlbetonfertigteilen, während die tragende Konstruktion aus einer 50 Zentimeter dicken Fertigteilplatte besteht.

Für die landseitig aufgehende Stützwand wurde Ortbeton verwendet.
Historisch gesehen befindet sich die Freitreppe auf dem Ursprungsgebiet der Siedlung Deutz, die zu römischer Zeit „Castrum Divitia“ genannt wurde. In die Treppe integriert wurde auch ein historisches Bauelement. Der sogenannte „Schinkenkessel“ stammt aus dem Jahr 1818, und wurde 1909 abgerissen. Die Überreste des Halbturms, die spätrömisches Kernmauerwerk enthalten, bleiben auf der Freitreppe erhalten.

Auszeichnungen:
Kölner Architekturpreis 2017 (kap - KKV, BDA Köln, DWB, AFR), Anerkennung
Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2017 (BDLA), Preisträger

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Stadtplanung » Platz- und Quartiersplanung
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