Blick auf den Brunnentempel von 1842 im Kurpark Bad Meinberg

Fontaine im Seekurpark

Gartenanlage im Kurpark Bad Meinberg

Bühne im Kurpark Bad Meinberg

Kurpark Bad Meinberg

Parkstr. 17, 32805 Horn-Bad Meinberg

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt

1767 / 1820 / 1994

Barock

Christian Cay Laurenz Hirschfeld
(Gartenkunst Theoretiker)
Nolda
(Hofgärtner)

Landesverband Lippe
Graf Simon August zur Lippe
Dr. Trampel

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Objekte gesamt: 2010

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Kurpark Bad Meinberg

Der Kurpark entstand 1767 um eine Gasquelle, die damals für eine Wasserquelle gehalten wurde. Es stellte sich jedoch heraus, dass aus der Quelle trockene Kohlensäure (CO2) entwich und sich lediglich mit Wasser verband.
Dadurch, dass der Kurort Meinberg 1903 zum Bad Meinberg wurde, konnte der Park durch den Zuwachs von Kurgästen immer weiter ausgebaut werden.
Am Rand des Brunnenplatzes entstanden 1770 das achteckige Brunnenhaus (seit 1842 Brunnentempel) und das sogenannte „Ball- und Assambléhaus“, in dessen Obergeschoss die Landesherrschaft logierte.
Mit dem Brunnenhaus als Mittelpunkt wurde eine quadratische Fläche von 250x250 Metern abgemessen und sternenförmig durch ein System aus kreuzförmigen Alleen und diagonalen Heckenwegen gegliedert. Die Alleen wurden mit Linden und Rosskastanien, die diagonalen Wege und die äußeren Einfassungen des gesamten Platzes mit Hainbuchenhecken bepflanzt. In den folgenden Jahren wurde der Park häufiger den vorherrschenden Lehransichten der Gartenkunst angepasst.
Besonders in den 1920er Jahren entstanden Bauten, die noch heute das Erscheinungsbild des Kurparks prägen. Zwei Torbauten von 1925 säumen den westlichen Haupteingang. Neben der 1928 erbauten Konzertmuschel für Außenveranstaltungen und Freiluftkonzerte, entstand 1927 gegenüber dem Brunnentempel eine Wandelhalle mit Brunnenausschanke. Nach Sanierungsarbeiten in den 1950er und 1960er Jahren ist der Gebäudekomplex zu einem Kurgastzentrum ausgebaut worden.
Der Park ist in Teilen erhalten, 1994 wurde ein Kräutergarten im historischen Stil ergänzt.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 01.04.2009

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Landschaftsarchitektur » Parks

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