frontale Fassadenansicht Villa Rosenstein-Markhoff

seitlicher Blick auf die Fassade der Villa

Fassadendetail

Villa und Erweiterungsbau

Straßenansicht Erweiterungsbau

Eingangsbereich Erweiterungsbau

Fassade aus gerasterten Tombak-Blechen

Eingang Erweiterungsbau

Kunstmuseum Bochum (Villa Rosenstein-Markhoff)

www.kunstmuseumbochum.de

Kortumstraße 147, 44787 Bochum

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1898-1900 (Villa Rosenstein-Markhoff) / 1983 (Erweiterungsbau)

Historismus
Gegenwart

Vilhelm Wohlert
(Erweiterungsbau)
Jorgen Bo
(Erweiterungsbau)
- keine Angabe -
(Villa)

Stadt Bochum
(Erweiterungsbau)
Ludwig Rosenstein
(Villa)
Ernst Marckhoff
(Villla)

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Kunstmuseum Bochum (Villa Rosenstein-Markhoff)

Im Jahr 1960 wurde das Kunstmuseum Bochum unter dem Namen „Städtische Kunstgalerie für Kunst nach 1945“ als eines der ersten Museen für moderne Kunst in Deutschland gegründet. Das Museum befindet sich sowohl in einer Villa aus der Zeit der Jahrhundertwende als auch in einem Erweiterungsbau der 1980er Jahre. Neben Wechselausstellungen zur zeitgenössischen Kunst präsentiert das Museum in seiner Sammlung deutsche und internationale Kunst des 20. Und 21., deren Schwerpunkte unter anderem auf Werken des Expressionismus, der osteuropäischen Kunst, des Surrealismus, und der deutschen Kunst der 1950er bis 1970er Jahre liegen.

Seit der Gründung des Museums werden die Räumlichkeiten der ehemaligen Villa Marckoff-Rosenstein genutzt, welche zwischen 1898 und 1900 errichtet wurde. Der Rechtsanwalt und Justizrat Ernst Marckhoff ließ sich zusammen mit dem Bauunternehmer und Stadtrat Ludwig Rosenstein eine Doppelhaus-Villa errichten, die mit ihren zwei getrennten Eingängen eine ungewöhnliche Bauform darstellte. Der Eingang von Ludwig Rosenstein befand sich an der Goethestraße, während der Ernst Marckhoffs gegenüber an der heutigen Kortumstraße gelegen war. Stilistisch orientierte sich der repräsentative Bau an der Opéra Garnier in Paris sowie an dem A. Schaaffhausen’sche Bankpalais in Köln. 1905 wurde das Kaiser-Wilhelm-Denkmal der Stadt eingeweiht, das sich direkt vor der Villa zusammen mit einer kleinen Grünanlage befindet. In dem Zeitraum zwischen dem Ersten Weltkrieg bis zur Mitte der 1930er Jahre nutzte die Bochumer „Kasino-Gesellschaft“ die Villa für gehobene Gastronomie. Darauf folgte die Nordwestliche Gruppe des Vereins Deutscher Eisen- und Stahlindustrieller als Eigentümer. Der Zweite Weltkrieg hinterließ schwere Schäden an dem Gebäude, das 1957 von der Stadt übernommen und von dieser in zum Teil vereinfachten Formen wieder aufgebaut wurde. Von 1981 bis 1983 erfolgte die Erweiterung des Museums nach Plänen der dänischen Architekten Jorgen Bo und Vilhelm Wohlert. Ab 2008 wurde die Fassade und das Dach der Villa saniert.

Die Villa Rosenstein-Markhoff wurde als zweigeschossiger Werksteinbau mit zwei Risaliten im Osten und Westen im Stil der Neorenaissance errichtet. Über dem rustizierten Erdgeschoss wird das Obergeschoss durch kannelierte Säulen der korinthischen Ordnung gegliedert. Die Risalite sind ebenso wie die Fenster übergiebelt und tragen die Wappen der Erbauer. Der Erweiterungsbau der 1980er Jahre ist ein langgestreckter Bau mit einer Fassade aus gerasterten Tombak-Blechen, der sich direkt an die Villa anschließt.

In der direkten Nachbarschaft des Kunstmuseums liegt die ebenfalls in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts errichtete Villa Nora.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 28.05.2018

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