Klosterkirche von Südwesten

Panoramaansicht mit Schülerkapelle, Lazarettgebäude von Osten

Panoramaansicht mit Klostermauer von Süden

Westfassade der Klosterkirche

Klosterhauptgebäude Steinfeld

Kreuzgang, Blick auf die Klosterkirche

Südansicht Westwerk der Klosterkirche

Blick von Südosten bei Sonnenuntergang

Blick von Osten

Deckenbemalung im Kreuzrippengewölbe

Innenansicht mit Blick auf die Orgel

Kreuzgang, Süd- und Ostflügel

Blick in den Chor der Abteikirche

Kloster Steinfeld

www.kloster-steinfeld.de/

Hermann-Josef-Str. 4, 53925 Kall

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

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IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt

10. Jh. / 1142-60 / 1873-84 (Wiederaufbau)

Romanik

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Kloster Steinfeld

Die ehemalige Prämonstratenserabtei Steinfeld ist seit 1923 Salvatorianerkolleg.
Die Abteikirche geht zurück auf einen Mitte des 10. Jahrhunderts errichteten Kirchenbau, an dem zwischen 1069 und 1073 ein Kloster gegründet wurde.
Der größtenteils verputzte Bruchsteinbau der heutigen Pfarrkirche wurde ab 1142 unter Propst Everwin (1126-52) errichtet und konnte 1160 fertig gestellt werden. Die kreuzgratgewölbte Pfeilerbasilika im gebundenen System weist drei Kirchenschiffe auf und ist mit einem Westbau versehen. Das Querschiff im Osten ist von einem Vierungsturm bekrönt, an die südliche Querschiffwand schließen sich zwei Kapellen an. Am nördlichen Querschiff wurde 1740 eine gotisierende Sakristei errichtet.
An den Chor, bestehend aus einem quadratischen Joch und einer halbrunden Apsis, grenzen jeweils zwei Chorkapellen auf rechteckigem Grundriss.
1873 wurde die Abteikirche bei einem Brand zerstört und daraufhin ab 1884 wiederaufgebaut und restauriert. In Folge dessen wurde unter anderem das sattelgedeckte Querschiff erhöht, sowie der Vierungsturm erneuert und mit einem Pyramidendach aus Schiefer gedeckt.
Der Innenaufbau des Langhauses zeichnet sich aus durch den Wechsel von quadratischen und kreuzförmigen Pfeilern sowie paarweise angeordneten Rundbogenfenstern im Lichtgarden. Charakterisiert wird der Innenraum durch die spätgotische Ausmalung des Kreuzrippengewölbes sowie die barocke Ausstattung (Ende 17. Jahrhundert), gepaart mit den schlichten romanischen Architekturformen.
Infolge der Säkularisation 1802 wurde die Prämonstratenserabtei aufgehoben, die Pfeilerbasilika blieb als Pfarrkirche erhalten. 1923 übernahmen die Salvatorianer die ehemalige Abtei und ließen 1925-26 umfassende Restaurierungen durchführen.
Die Klostergebäude setzen sich zusammen aus dem 1495-1587 an der Nordseite der Kirche erbautem Kreuzgang, der Totenkapelle am Ostflügel und dem Kapitelsaal. Dazu kommen ein Brunnenhaus aus dem 17. Jahrhundert, ein zweigeschossiger Krankenbau und der im Westen liegende Klosterhof mit zugehörigen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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