Altarraum der Kreuzkirche Düsseldorf

Innensanierung der Kreuzkirche

Collenbachstaße 10, 40477 Düsseldorf

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denkmalgeschütztes Objekt

1910/2005

Gegenwart

Innenarchitektin Birgit Schwarzkopf | Schwarzkopf Innenarchitektur

Presbyterium der ev. Kreuzkirchengemeinde Düsseldorf

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Objekte gesamt: 2010

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Innensanierung der Kreuzkirche

Die Kreuzkirche wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut und im Jahr 1910 eingeweiht, heute steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Anfang der siebziger Jahre hatte man das Gebäude im Sinne der damaligen Zeit „modernisiert“. Dabei wurde die Eingangshalle mit einer Lichtrasterdecke versehen, als Bodenbelag ein Cottomaterial eingebracht, unter die Emporen Gipskartondecken eingehängt und die Beleuchtung mittels Aufbaudownlights realisiert.
Die Sanierung wurde notwendig, da zum einen der Fliesenbelag großflächig gerissen war und sich löste, zum anderen die Beleuchtungssituation im Kircheninnern völlig unbefriedigend war. Die Baumassnahme begann mit der Demontage der eingehängten Deckenelemente, wodurch die Gewölbe in der Eingangshalle und unter den Emporen wieder sichtbar wurden. Das Planungsergebnis ist die Synthese zwischen ursprünglicher Architektur und zeitgemäßen Verständnis der Gemeinde.
Das Material der Treppenaufgänge, Basaltina, wurde als Belag in den Vorraum hineingeführt und grenzt im Kirchenraum das aufgehende Sandsteinmauerwerk gegen den neuen Quarzitboden ab. Die Verlegung betont die Längsachse der Kirche als Hinführung zum Altar, die Hauptfläche hingegen ist quer ausgerichtet. Der Mittelpunkt der Kirche wird durch einen Davidstern hervorgehoben, darüber schwebt ein Leuchtenkranz, der durch direktes und indirektes Licht die prachtvolle Kuppel in Szene setzt.
Für die gesamte Kirchenbeleuchtung wurden abgependelte Leuchten in reduzierter Form gewählt, die die Gewölbe und damit das Volumen der Kirche sichtbar machen, ohne sich jedoch in den Vordergrund zu drängen.

Autor: Schwarzkopf Innenarchitektur Düsseldorf
Zuletzt geändert am 22.10.2007

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