Gronauerwaldsiedlung, An der Eiche

Häuser Gronauerwaldsiedlung Kreuzung Grüner Weg/Gronauer Waldweg, 1909

Bauzeichnung von Haus Nr. 32 in der Gronauer Waldsiedlung

Gartensiedlung Gronauer Wald

Gronauer Waldweg, 51469 Bergisch Gladbach

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IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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denkmalgeschütztes Objekt

ab 1900

Historismus

Albert Brodersen
Ludwig Bopp

Stadt Bergisch Gladbach

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Objekte gesamt: 2010

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Gartensiedlung Gronauer Wald

Die Gartensiedlung Gronauer Wald wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Arbeitersiedlung der Papierfabrik Zanders in mehreren Bauphasen erbaut. Die Planungen für den Bau einer Wohnsiedlung begannen schon 1897, als Richard und seine Frau Anna Zanders das Grundstück an der Gronauer Mühle erwarben. Mit dem Entwurf des Bebauungsplans, der sich an den Vorgaben der Landschaft orientieren sollte, wurden die Architekten Ludwig Bopp, Peter Will und Oskar Lindemann beauftragt.

Das erste Gebäude, das bereits 1898 auf dem Gelände errichtet wurde, war der aus dem 18. Jahrhundert stammende Unterlerbacher Hof, welcher sich ursprünglich im Park von Schloss Lerbach befand und nun abgetragen und auf dem neuen Grundstück wieder aufgebaut wurde. Die erste Bauphase der Siedlung begann ab 1900, in der insbesondere freistehende Einfamilienhäuser errichtet wurden sowie die neun bogenförmig angeordneten Fachwerkhäuser am Rondell an der alten Eiche. So entstanden bis 1906 insgesamt 72 Einfamilienhäuser, die in Anlehnung an die englische Gartensiedlung durch traditionelle Bauformen geprägt sind. Merkmale der Häuser aus dieser Bauphase sind die verputzten Fassaden, Satteldächer und die eineinhalbgeschossige Bauweise mit Wohnzimmer und Küche im Erdgeschoss, drei Schlafzimmern im Obergeschoss sowie einem Speicher und einem Keller.

Nach dem Tod von Richard Zander im Jahr 1906 gingen die Arbeiten an der Gartensiedlung Gronauer Wald nur noch langsam voran, sodass von 1907 bis 1913 nur noch neun neue Häuser entstanden. Infolge dieser Entwicklung rief 1913 Anna Zanders die Gemeinnützige Gartensiedlungsgesellschaft Gronauerwald mbH ins Leben, deren Ziel vor allem die erneute Aufnahme der Bautätigkeit war. Trotz der Inflation nach dem Ersten Weltkrieg wurden zahlreiche Häuser in den 1920er Jahren während der zweiten Bauphase errichtet. So zählte die Siedlung im Jahr 1929 insgesamt 320 Häuser. Aus dieser Bauphase stammen vor allem symmetrisch angelegte Reihenhäuser und Einfamilienhäuser von gleicher Bauart. Die dritte Bauphase setzte nach dem Zweiten Weltkrieg ab 1949 ein. Bedingt durch den Mangel an Wohnraum entstanden in dieser Phase auch zahlreiche Mehrfamilienhäuser.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
Architektur » Wohnbauten » Mehrfamilienhäuser/Wohnsiedlungen

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