Luftbild Brake, mit Ev.-Ref. Kirche Lemgo-Brake

Ev.-Ref. Kirche Lemgo-Brake

Ev.-Ref. Kirche Lemgo-Brake, Westturm

Ev.-Ref. Kirche Lemgo-Brake, Seitenschiff mit Wappensteinen

Ev.-Ref. Kirche Lemgo-Brake, Wappenstein der Margarete von Nassau

Ev.-Ref. Kirche Lemgo-Brake, Grabdenkmal

Evangelische Kirche Lemgo-Brake

Residenzstraße 6, 32657 Lemgo

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

Ende 12. Jh. /1660 (Nordschiff) /1896

Barock
Historismus
Romanik

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Objekte gesamt: 2010

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Evangelische Kirche Lemgo-Brake

Die evangelisch-reformierte Kirche liegt in Brake einem Ortsteil von Lemgo im Kreis Lippe. Bis zur Reformation stand die Kirche unter dem Patrozinium des Hl. Nikolaus. Das Kirchengebäude wurde in verschiedenen Bauabschnitten immer wieder vergrößert.

Im Mittelalter wurde ein Ursprungsbau errichtet. Dieser erste Bau wurde um 1200 das erste Mal urkundlich erwähnt. Er folgte ursprünglich dem romanischen Baustil und bestand aus einem großen zweijochiigen Saalbau mit Westturm. Der zweite Bauabschnitt folgte im 17. Jahrhundert im Zuge der Reformation der Kirche. Das Mittelschiff wurde im 17. Jahrhundert erhöht und um zwei Querhäuser erweitert. Der Eingang wurde in die westliche Hälfte des Nordschiffs verlegt und zeigt noch heute zwei Wappensteine von Graf Casimirs zur Lippe und seiner Mutter Margarete von Nassau. In der eingebauten Gruft der Familie stehen heute noch drei Särge. 1660 wurde der Turm zerstört, einige Jahre später wieder aufgebaut und im Jahr 1896 mit einer barocken Schweifhaube und einer Laterne ausgestattet. Des Weiteren wurde im 17. Jahrhundert in den Querhäusern eine Empore eingebaut, deren Zugänge über zwei Außentreppen führten.

Der dritte Bauabschnitt wurde 1896 vollendet. Parallel zu den Querhäusern der Nordseite wurden auch welche an der Südseite angebaut. Dies führte zur Bildung eines fast quadratischen Grundrisses. Die Ostseite wurde um einen Chorraum erweitert. Der Fassadenputz wurde entfernt und neue Eingänge in den östlichen Teilen der Querschiffe eingerichtet. Im Chor findet sich ein buntes Fenster, welches das Gleichnis vom barmherzigen Samariter zeigt – es stammt aus dem 20. Jahrhundert.

Heute präsentiert sich der Kircheninnenraum eher gedrückt. Der Hallenraum mit runden Scheidbögen und das kuppelige Gewölbe verkleinern den Raum optisch. Große Rundbogenfenster sorgen für eine großzügige Belichtung. Die evangelisch-reformierte Kirche in Lemgo-Brake steht unter Denkmalschutz.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
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