Bergmannsdom, Innenraum zum Altar

Bergmannsdom, Eingangsfront

Bergmannsdom, Innenraum zum Altar

Bergmannsdom, Innenraum zur Orgel

Bergmannsdom, Innenraum Empore

Bergmannsdom, Innenraum Empore mit gusseisernen Stützen

Bergmannsdom, Innenraum Übergang Empore zur Orgel

Bergmannsdom, Innenraum Empore

Bergmannsdom, Innenraum Gewölbe

Bergmannsdom, Innenraum Gewölbe

Bergmannsdom, Innenraum Sauer-Orgel

Bergmannsdom, Innenraum Sauer-Orgel

Bergmannsdom, Innenraum Kanzel

Evangelische Kirche Katernberg

Am Katernberger Markt 4, 45327 Essen

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1901 geweiht

Historismus

Carl Nordmann

Franz Haniel der Jüngere
(Geldgeber)

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Evangelische Kirche Katernberg

Die evangelische Kirche Katernberg, auch „Bergmannsdom“ genannt, wurde am 29. September 1901 eingeweiht. Erbaut wurde sie nach Plänen des Essener Architekten Carl Nordmann. Sie liegt an der Nordseite des Katernberger Marktes mitten im Stadtteil Katernberg. Mit fast 1.500 Sitzplätzen gehört sie zu den größten evangelischen Kirchen im Rheinland.

Durch das Anwachsen der Gemeinde auf knapp 6.000 Mitglieder Ende des 19. Jahrhunderts, wurde das vorhandene Gotteshaus langsam zu klein. Dies veranlasste Hans Haniel den Jüngeren, die Hälfte der Baukosten (120.000 RM) und das Grundstück für den Bau der Kirche zur Verfügung zu stellen. Franz Haniel der Jüngere war der Enkel von Franz Haniel, dem Gründer der Zeche Zollverein, die in unmittelbarer Nähe des Bergmannsdomes liegt.

Der Essener Architekt Carl Nordmann entwarf eine dreischiffige Hallenkirche ohne Querschiff aus rotem Backstein. Die Kirche wurde im neoromanischen Stil errichtet. Von außen wird die fünfjochige Kirche durch schmale Strebepfeiler und gemauerte Arkaden gekennzeichnet. In den Jochen lassen kleine rundbogige Fenster Licht ins Innere. Einlass erhält der Besucher durch ein erhöhtes eingestelltes Portal mit zwei Archivolten. Hinter der Tür öffnet sich ein sehr breites Mittelschiff. Die umrahmenden Seitenschiffe treten neben der enormen Größe dieser Mitte stark zurück. Die Holzdecke wird von unverkleideten gusseisernen Säulen getragen. Diese wirken im Vergleich zur immensen Größe des Mittelschiffs fragil und dünn. Geschmückt werden sie von metallenen Zierelementen. An drei Seiten umläuft eine Empore das Mittelschiff. Das Deckengewölbe wurde von Carl Nordmann in der Systematik eines Bergwerksstollens konzipiert.
Ein wichtiges Ausstattungstück ist die Orgel des Königlichen Hof-Orgelbaumeisters Wilhelm Sauer (Sauer-Orgel).

Während des zweiten Weltkrieges blieb die Kirche weitestgehend von Zerstörung verschont – lediglich ein Radfenster im Chor wurde durch ein Lanzettfenster ersetzt. Im Jahr 1999 wurde die Kirche für 1,6 Mio. Euro saniert. Dies diente vor allem dazu, den original- Zustand des Jahres 1901 zu erhalten.

Seit 1991 ist die evangelische Kirche Katernberg denkmalgeschützt.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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