Evangelische Elisabethkirche Louisendorf, Luftbild

Evangelische Elisabethkirche Louisendorf, Fassade mit Turm

Evangelische Elisabethkirche Louisendorf, Zugangsweg

Evangelische Elisabethkirche Louisendorf, Chor und Giebel

Evangelische Elisabethkirche Louisendorf, Chor

Evangelische Elisabethkirche Louisendorf

Louisenplatz, 47551 Bedburg-Hau

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1861-1863

Historismus

- keine Angabe -

Elisabeth Ludovika Königin von Preußen

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Objekte gesamt: 2010

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Evangelische Elisabethkirche Louisendorf

Die Evangelische Elisabethkirche liegt auf einer großen Freifläche in der Gemeinde Louisendorf in Bedburg-Hau im Kreis Kleve.

Die Siedlung Louisendorf wurde im Jahr 1820 gegründet. Zu diesem Zeitpunkt lag die kirchliche Versorgung der hauptsächlich evangelischen Siedler bei den umgebenden Gemeinden: Moyland, Uedem, Kalkar und Pfalzdorf. Zwischen 1860 und 1863 wurde schließlich die Evangelische Elisabethkirche errichtet. Sie lag im Zentrum Louisendorfs und verdankt ihren Namen der Ehefrau des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV., Elisabeth Ludovika von Bayern. Königin Elisabeth von Preußen sorgte für die Finanzierung des Baus der Elisabethkirche, indem sie eine Vereinigung für evangelische Kirchengemeinden unterstützte.

Im Zweiten Weltkrieg erlitten sowohl das Kirchenschiff als auch das Dach und der Kirchturm schwere Beschädigungen, in deren Folge 1945 der Turmhelm herabstürzte. Es folgte eine umfassende Instandsetzung, die 1953 beendet wurden. Im selben Jahr konnten in der Elisabethkirche wieder Gottesdienste gefeiert werden.

Die Lage der Elisabethkirche als Zentrum Louisendorfs wird durch mehrere Faktoren unterstrichen. Die Kirch liegt leicht erhöht auf einem weitläufigen freien Feld, umrahmt wird sie von Hecken und Baumreihen. Von der Elisabethkirche als Mittelpunkt ausgehend verlaufen vier Wege, die sie als Zentrum stark in Szene setzen. Somit vereinigen sich Landschaftsarchitektur, gebaute Architektur und Vegetation zu einem Gesamtwerk. Der 32 Meter hohe Kirchturm fungiert zusätzlich als Landmarke und ist weithin sichtbar.

Der Außenbau der neugotischen Saalkirche ist durch Strebebögen gekennzeichnet. Der Kirchenraum wird durch je fünf große Maßwerkfenster beleuchtet. Die beiden Treppengiebel werden durch Kappen und gemauerte Spitzbögen gestaltet. Durch den Treppengiebel im Außenbau abgetrennt schließt sich ein kleiner gotischer Chor mit drei Maßwerkfenstern an. Der knapp 32 Meter hohe Kirchturm ist in drei Etagen unterteilt. Diese werden durch umlaufende Gesimsbänder voneinander abgetrennt. In jeder Etage befinden sich wiederum gemauerte Spitzbögen. Auf der Spitze des Kirchturms sitzt ein viereckiger Turmhelm.

Im Inneren weist die Elisabethkirche eine schlichte Gestaltung auf, die Wände sind glatt weiß verputzt. Die Kanzel und der Altar wurden von A. Sabisch gestaltet, einem Kalkarer Bildhauer. Die Orgel stammt aus den 1960er Jahren und wurde in Köln gefertigt.

Die Elisabethkirche in Bedburg-Hau ist mit dem sie umgebenden Louisenplatz denkmalgeschützt.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 15.05.2017

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