Klosterkirche Blomberg

Klosterkirche Blomberg Giebelansicht

Klosterkirche Blomberg Eingang

Kirchenfenster der Klosterkirche

Blick aus dem Altarraum auf Kanzel und Orgel

Grabtumba für Bernhard VII. zur Lippe und Anna von Holstein-Schaumburg

Glocken der Klosterkirche

Ev.-ref. Kirche, ehem. Klosterkirche Blomberg

Im Seligen Winkel 5, 32825 Blomberg

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denkmalgeschütztes Objekt

1485

Gotik

- keine Angabe -

Edelherr Bernhard VII zur Lippe

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Objekte gesamt: 2010

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Ev.-ref. Kirche, ehem. Klosterkirche Blomberg

Um 1460 beschloss der lippische Landesherr Bernhard VII. aufgrund der einsetzenden Wallfahrt nach Blomberg den Bau einer kleinen Basilika. 1468 berief der Landesherr Augustiner-Chorherren nach Blomberg, die dort ein Kloster gründeten. Die Kirche wurde etwa 1485 fertig gestellt. Bereits 1536 wurde das Kloster im Zuge der Reformation wieder aufgelöst. Seitdem wird die Klosterkirche von der evangelischen Gemeine Blombergs genutzt.
Die spätgotische Hallenkirche besteht aus drei Jochen und hat einen quadratischen Grundriss. Auffallend sind die Quersatteldächer mit Fachwerkgiebeln auf den Seitenschiffen.
Der einjochige Chor wurde um 1500 um eine zweigeschossige Sakristei ergänzt. Der Chorbereich sowie das südliche Seitenschiff sind durch Strebepfeiler und Gesimse gegliedert. Besonders eindrucksvoll sind die Spitzbogenfenster mit Fischblasenornament an der Südfassade. Auch das Hauptportal an der Südseite des mittleren Jochs ist durch einen gotischen Spitzbogen gestaltet. An der Nord- und Westfassade existieren keine Fensteröffnungen.
Ein besonderes Merkmal der Kirche ist das Fehlen eines Kirchturms, was jedoch typisch für augustinesche Klosterkirchen ist. Die Kirchenglocken befanden sich in einem kleinen Erker an der Südseite der Kirche.
Hervorzuheben ist das spätgotische Grabmal, eine Doppeltumba für Bernhard VII. zur Lippe und Anna von Holstein-Schaumburg von Heinrich Brabender.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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