Ernsting's Family Warenannahme Vertriebscenter Coesfeld

nordwestliche Gebäudeecke

Westfassade

geöffnete Tore

Tore im geschlossenen Zustand

Ernsting's Family Warenannahme Vertriebscenter Coesfeld

Industriestrasse 2, Bruchstrasse, 48653 Coesfeld

1983-85

Gegenwart

Santiago Calatrava
(Fassadengestaltung)
Fabio Reinhart
(Fassadengestaltung)
Bruno Reichlin
(Fassadengestaltung)
Gherzi Textilorganisation Zürich
(Generalplanung)

Ernsting´s family GmbH & Co. KG

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Objekte gesamt: 2010

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Ernsting's Family Warenannahme Vertriebscenter Coesfeld

In den Jahren 1983 bis 1985 entwarf der spanische Stararchitekt Santiago Calatrava zusammen mit den beiden Schweizer Architekten Bruno Reichlin und Fabio Reingard das Warenannahme Vertriebscenter des deutschen Textilunternehmens Ernsting's Family. Bekannt wurde Calatrava, dessen Architekturen durch ingenieurtechnische Aspekte, skulpturale Formen und kinetische Elemente geprägt sind, unter anderem durch seine Brückenbauten, wie die Samuel Samuel Beckett Bridge in Dublin oder die Gestaltung der Stadt der Künste und der Wissenschaften in seiner Heimatstadt Valencia.

Der Coesfelder Bau ist heute Teil eines Ensembles im Stadtteil Lette, das im Auftrag von Ernsting’s in den folgenden Jahren stetig erweitert wurde und mehrere architektonisch hochwertige Gebäude an einem Ort vereint. In direkter Nachbarschaft der Warenannahme befindet sich die Erweiterung des Vertriebscenters aus dem Jahr 1999, das 2007 errichtete Parkhaus von Birk und Heilmeyer Architekten sowie das Servicecenter, das 2001 nach einem Entwurf von David Chipperfield entstanden ist.

Die Basis für die Planungen bildete ein bereits durch die Firma Gherzi entworfener Baukörper, welcher in seiner Strukturierung vor allem funktional angelegt war. Dieser erhielt durch die drei Architekten eine Ummantelung, welche insgesamt vier eigenständige Fassaden ausbildet, die aber durch die einheitliche Verwendung der beiden Materialien Beton und Aluminium miteinander verbunden sind. Markant ist dabei die Nordfassade, welche auf der nordwestlichen Ecke durch ein großes, nach innen gestuftes quadratisches Element abgeschlossen wird. Im Süden ist die Fassade über einem Sockel durch vertikal verlaufende Wellen aus Aluminium plastisch ausgestaltet. Besonders ist aber die Westfassade, deren drei nebeneinander angeordnete Tore durch eine faltbare Konstruktion verschlossen werden. Diese Vorrichtung besteht aus Aluminiumlamellen, die im sich im geschlossenen Zustand in die Fassade integrieren und beim Öffnen der Tore eine Art Vordach ausbilden.

siehe auch:

Ernsting's Family Erweiterung Vertriebscenter Coesfeld
Parkhaus Ernsting's Family
Ernsting's Family Servicecenter

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 18.01.2019

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Kategorien:
Architektur » Gewerbebauten » Verwaltungs-/Bürogebäude

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