Burg Stolberg

Südwestturm Burg Stolberg

Torburg Burg Stolberg

Wehrgang der Burg

Nordansicht Burg Stolberg

Südwestansicht Burg Stolberg

Grundriss der Burg

Burg Stolberg

www.burg-stolberg.de

Faches-Thumesnil-Platz, 52222 Stolberg

Legende für Merkmale

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

15./16. Jh. / 1951-53 (Rekonstruktion)

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Objekte gesamt: 2010

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Burg Stolberg

Die Burg Stolberg war ursprünglich Sitz der Herren von Stolberg-Frenz-Setterich und wird heute als kulturelles Zentrum genutzt. Um 1188 wurde erstmals ein Ritter von Stalburg erwähnt, die Burg und die Siedlung waren seit dem 15. Jahrhundert im Besitz der Grafen von Jülich. Ab 1447 ging die Burg als Lehen an die Herren von Nesselrode, 1496 an die Herren von Efferen.

Die zweiteilige Anlage liegt auf einem Bergrücken oberhalb des Vichttals über der Stadt Stolberg. Das Erscheinungsbild des Bauensembles wurde durch mehrere Umbauten und Erweiterungen geprägt, wobei der Kern aus dem 15./16. Jahrhundert stammt Darunter der Torbau mit seinem anschließenden Nordwestturm, Teile der Umfassungsmauer, die Kemenate, der Palas, der massive Rundbau des Bergfrieds im Osten wie auch Reste der um 1450 durch Wilhelm von Nesselrode gebauten Anlage aus Sandstein, die 1542-52 von Hieronymus von Efferen erweitert wurde. Der Burgherr fügte einen hohen Turm zur Anlage hinzu und stattete den Palas mit einem steilen Dach und Treppengiebeln aus. Durch den Einbau von großen Kreuzstockfenstern wurde die repräsentative Halle im Obergeschoss belichtet. Der westliche Flankenturm wurde mit einer Haube versehen.

Im 17. und 18. Jahrhundert verfiel die Burg zusehends. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde Burg Stolberg durch ein Erdbeben beschädigt, später ab 1888 schlossartig ausgebaut. Aus dieser Zeit stammen die Gebäude der Vorburg.
Nach Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde Burg Stolberg 1951-53 umgebaut und rekonstruiert, dabei wurden die Ein- und Umbauten des 19. Jahrhunderts zum Teil entfernt, der spätmittelalterliche Kern des Hochschlosses freigelegt und teilweise erneuert, u. a. das Steildach und der Staffelgiebel des Palas‘ sowie die Haube des Nordwestturms rekonstruiert und der Bergfried mit einem neuen Haubendach versehen.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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