Altes Rathaus in Haltern am See

Ansicht der Ostfassade

Blick auf die Giebel

Spitzbogenarkaden

Ansicht Marktplatz bei Nacht

Altes Rathaus Haltern am See

Markt 1, 45721 Haltern am See

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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denkmalgeschütztes Objekt

1575-77

Renaissance

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Objekte gesamt: 2010

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Altes Rathaus Haltern am See

Die Ursprünge der Stadt Haltern am See liegen vermutlich bereits in der karolingischen Zeit. Als wichtiger Lippeübergang entwickelte sich hier eine Siedlung, der 1289 die Stadtrechte verliehen wurden. Im Zentrum des historischen Stadtkerns, dessen mittelalterliche Struktur noch gut erkennbar ist, befindet sich das Alte Rathaus, das den Marktplatz im Norden begrenzt.

Errichtet wurde es in den Jahren 1575 bis 1577 mit ursprünglich geschwungenen Renaissancegiebeln. Der heutige Zustand des Gebäudes ist jedoch durch den Wiederaufbau verändert. Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Stadt schwere Schäden, bei denen auch das Rathaus nicht verschont blieb. Der Wiederaufbau wurde in den Jahren 1948 bis 1952 in vereinfachten Formen durchgeführt. 1987 entstand das Neue Rathaus neben dem Kardinal-van-Galen-Park, da sich die Räumlichkeiten des Alten Rathauses mit der Zeit als zu beengt erwiesen. Eine Innenrenovierung des historischen Rathauses fand in den Jahren 1996 bis 1998 statt, in deren Zuge dort das Standesamt und die Tourist-Information einzogen. Darüber hinaus ist bietet das Alte Rathaus Raum für Ausstellungen, Empfänge, Ehrungen und weitere kulturelle Veranstaltungen.

Der zwei- bis viergeschossige traufständige Bau ist dreiteilig gegliedert. Er öffnet sich zum Marktplatz im Erdgeschoss in einem Laubengang aus vier Spitzbogenarkaden. Zur Goldstraße und Rekumer Straße orientieren sich die jeweils zu dritt nebeneinander gereihten Giebel. Eine Gliederung der Fassade erfolgt durch die Rechteckfenster, die jeweils von einem Dreiecksgiebel abgeschlossen werden. Auf der dem Markt zugewandten Seite wurde 1989 zum 700. Geburtstag der Stadt ein Glockenspiel installiert. Zudem ist hier das Halterner Stadtwappen, bestehend aus einem stilisierten Pferdehalfter sowie eine Sonnenuhr angebracht.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 11.11.2019

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Kategorien:
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