Im Fokus

Peter Behrens

Peter Behrens, um 1913; Foto: Waldemar Titzenthaler

Bauten von Peter Behrens

In der Phase des Übergangs zwischen Tradition und Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Peter Behrens einer der prägenden Architekten und Künstler seiner Zeit. Seine gestalterische Tätigkeit betraf nahezu alle künstlerischen Gattungen und steht mit dem Anspruch, alle Lebensbereiche zu behandeln, beispielhaft für die neue Rolle des modernen Gestalters. Die Ausstellung im NRW-Forum mit dem Titel „Peter Behrens und die Vielfalt der Gestaltung“ stellt die Vielfalt der architektonischen Entwürfe von Peter Behrens dar und richtet den Fokus auf den kaum beachteten Aspekt der technischen Erneuerung von Konstruktionsweisen im Übergang zum 20. Jahrhundert, der in seinen Entwürfen häufig reflektiert wird.

1907 schuf Behrens das streng geometrisch geformte Krematorium in Hagen vor dem Vorbild italienischer Sakralbauten der Romanik.
Im Auftrag von Karl Ernst Osthaus errichtete er in den Jahren 1909/10 das Wohnhaus des damaligen Hagener Oberbürgermeisters Willy Cuno, die Villa Cuno.
Sein 1911-1912 entworfener Verwaltungsbau für die Mannesmann Röhrenwerke in Düsseldorf gilt als einer der ersten großen modernen Verwaltungsbauten in Deutschland.
In Oberhausen schuf er 1921-25 mit dem Lager- und Verwaltungsgebäude der Gutehoffnungshütte einen wegweisenden Industriebau, der heute vom Rheinischen Industriemuseum als Zentraldepot und Ausstellungsraum zum Werk von Peter Behrens genutzt wird.

 
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(Foto oben rechts) Peter Behrens, um 1913; Foto: Waldemar Titzenthaler

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