Nordostansicht mit Erker und Portalturm

Eingeschossiges Vorburggebäude

Herrnhaus mit Vorburggebäude von Nordosten

Rückseite Süden

Westansicht mit Treppengiebel und Eckturm

Eckturm Südwesten

Wasserschloss Haus Dellwig

Dellwiger Straße 130 , 44388 Dortmund

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt

1197 / 16./17./18./19. Jh.

- keine Angabe -

- keine Angabe -

Franz Carl Alexander von Rump zu Crange
(19. Jh.)
Melchior IV von Dellwig
(17. Jh.)
Melchior von Dellwig
(16. Jh.)

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Objekte gesamt: 2010

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Wasserschloss Haus Dellwig

Ein Hof Dellwig wurde 1197 erstmals urkundlich und 1238 in Verbindung mit dem Ritter Hermann von Dellwig erwähnt.
Anfang des 16. Jahrhunderts wurde an Stelle einer älteren Wasserburg ein neues Haus im Renaissancestil errichtet. Nach starken Zerstörungen durch den Dreißigjährigen Krieg wurde das zweigeschossige Herrenhaus zwischen 1658 und 1690 wieder aufgebaut. Die zerstörten Vorburggebäude wurden von 1700 bis 1703 wiederhergestellt. Mit dem Tod von Adolf Chrisoph von Dellwig 1727 starb die männliche Linie der Familie von Dellwig aus.
Im Laufe der Zeit wurde die Anlage mehrfach umgebaut, abzulesen an der Vermischung verschiedener architektonischer Stile.
Die Gesamtanlage gliedert sich in Haupt- und Vorburg, die durch eine Bogenbrücke verbunden sind. Die einstöckigen Vorburggebäude sind wie ein Hufeisen angeordnet, das sich nach Süden zum Herrenhaus hin öffnet. Das Herrenhaus ist anders als die Vorburg von allen Seiten von Wasser umgeben.
Das aus zwei Trakten bestehende Gebäude besitzt im Südwesten einen markanten Eckturm und im Norden an der Brücke zur Vorburg einen Portal- und Treppenturm. Die drei Giebelseiten sind als Treppengiebel ausgeführt. An der Ostseite befindet sich im Erdgeschoss ein eingeschossiger Erker.
Der Osttrakt trägt die Jahreszahl 1657, der südwestliche Eckturm 1658 und der Portalturm 1690.
In den 1840er Jahren wurden die Gräften auf der Eingangsseite der Vorburg zugeschüttet und der im Süden gelegene Nutzgarten wurde in einen englischen Landschaftsgarten verwandelt.
Nach mehrfacher Vererbung und Verkauf gelangte das Haus Dellwig 1904 in Besitz der Gelsenkirchener Bergwerks AG, welche das Anwesen 1978 an die heutige Eigentümerin Stadt Dortmund veräußerte.
Haus Dellwig steht seit 1997 unter Denkmlaschutz. Im linken Flügel der Wirtschaftsgebäude ist heute das Heimatmuseum Lütgendortmund untergebracht.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Schlösser/Burgen/Stadtbefestigungen

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