Verwaltungsgebäude PESAG Paderborn

frontaler Blick auf die Fassade

Verwaltungsgebäude PESAG Paderborn

Tegelweg 25, 33102 Paderborn

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1928

Moderne

Fritz Börnke
Diözesanbaumeister Kurt Matern

Paderborner Elektrizitätswerk und Straßenbahn AG (PESAG)

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Objekte gesamt: 2010

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Verwaltungsgebäude PESAG Paderborn

Für Paderborn einzigartig in Form und Erhaltungszustand und bedeutsam als Zeitdokument ist das Gebäude der ehemaligen Paderborner Elektrizitätswerk und Straßenbahn Aktien Gesellschaft (PESAG) ein exponiertes Beispiel im Baustil der Neuen Sachlichkeit der 1920er Jahre.
Das dreigeschossige Gebäude wurde aus Ziegeln, Sandstein und Keramikteilen errichtet, das vorkragende Obergeschoss an der Eingangsseite von quadratischen Stützen abgefangen. Das Gebäude spiegelt den Geist und die Dynamik seiner Zeit wieder und vereint sowohl durch sein Äußeres wie auch durch seine Funktion Vergangenes mit damals Modernem.
Hervorstechendes Merkmal ist die Fassade aus gebranntem Klinker. In den 1920er Jahren als Gestaltungselement beliebt, verleiht dieser dem Gebäude eine charakteristische raue Oberfläche, die trotz ihrer reichen Farbpalette, deren Töne von Braun über Rot bis Violett reichen, eine lebendige Einheitlichkeit. Die Fenster sind in langen von Sandstein umrandeten Reihen angeordnet und greifen durch ihren schmalen Stahlrahmen die Erscheinung ihrer Vorgänger auf. Die schlanken Stützen der Eingangsfront heben sich durch ihre Verkleidung aus glasierten Ziegeln vom Gebäude ab, wirken jedoch passend und stimmig.
Gebrochen wird die Symmetrie des Baus durch den linken eingeschossigen Flügel und die davor liegende Backsteinmauer.
Im Hintergrund ragt der von Westen angeschlossene „neue“ Anbau auf. Rechts des Verwaltungsgebäudes schließt sich in nördlicher Richtung der im Jahre 1953 errichtete ehemalige eingeschossige Ausstellungspavillon der PESAG an.
1945 teilweise zerstört, wurde der quaderförmige Bau nach Kriegsende wieder aufgebaut, jedoch erst 1990 den Originalplänen entsprechend in seinen ursprünglichen Zustand versetzt.

Autor: Stadtplanungsamt Paderborn / Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
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