Eingangsbereich Verseidag

Verseidag-Gebäude Seitenansicht

Blick entlang der Fassade

Detail Uhrenturm

ehemalige Färberei

Kesselhaus

HE-Gebäude, Innenansicht Treppenhaus

Shedhalle der Färberei

Verwaltungs- und Produktionsgebäude (Seidenwebereien)

www.mies-van-der-rohe.com

Girmesgath 5 - 7, 47803 Krefeld

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt

1930-39 / seit 2009 (Sanierung)

Moderne

Architekt Georg von Houwald | VON HOUWALD_architekten dwb
(Sanierung)
Erich Holthoff | Bauabteilung Vereinigte Seidenwebereien AG
Architekt Ludwig Mies van der Rohe

Vereinigte Seidenwebereien AG
Reiner Leendertz | Girmesgath GmbH & Co.KG
(Sanierung)

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Verwaltungs- und Produktionsgebäude (Seidenwebereien)

Ensemble aus mehreren Gebäuden unterschiedlicher Zweckbestimmung der Vereinigten Seidenwebereien AG (VerSeidAG) im vom Bauhaus geprägten Stil des Bauens der 1930er Jahre. Neue Materialien im Fabrikbau wie Beton, Glas und Eisen kamen hier zur Anwendung. Die Konstruktion der klaren kubischen Baukörper ist offen ablesbar. Durch sorgfältig ausgewogene Proportionierung der Wand- und Fensterflächen erzielen sie ihre besondere Wirkung.
Beispielhaft zeigt dieses Ensemble die grundlegende Idee einer neuen Industriearchitektur, die richtungsweisend für das 20. Jahrhundert geworden ist.

Das von Mies van der Rohe entworfene zweigeschossige HE-Gebäude wurde 1931 fertig gestellt, bereits Mitte der 30er Jahre erfolgte nach seinen Plänen eine Aufstockung auf vier Geschosse. Die Stahlskelettkonstruktion dieses Verwaltungsgebäudes kennzeichnen große Fensterflächen mit liegenden Scheibenformaten. Durch die niedrigen Brüstungen sind die glatt verputzten Wandflächen minimiert.
Zeitgleich entstand nach Planungen Mies van der Rohes die südwestlich angrenzende Sheddachhalle (Färberei). Sie hatte vorerst vier Sheds, Mitte der 1930er Jahre erfolgte eine Erweiterung auf neun Sheds.

Diese beiden Gebäude sind die einzigen von Mies van der Rohe geschaffenen Fabrikgebäude und zudem die letzten realisierten Projekte vor seiner Emigration in die USA. Sie nehmen daher einen besonderen Platz in seinem Gesamtwerk ein.
Die weiteren im Umfeld errichteten Gebäude, wie die Warendurchsicht mit Uhrenturm, die Schlichterei und das Pförtnergebäude, wurden ab 1934 von Erich Holthoff aus der Bauabteilung der Verseidag geplant. Holthoff war ein Schüler Mies van der Rohes und baute in konsequenter Fortsetzung seiner stilistischen Entwurfsmerkmale.

Mit dem Ende der Produktionstätigkeit im Jahr 2009 übernahm der Investor Reiner Leendertz, unter dem Motto „Bauhaus trifft Business“, das gesamte Areal. Große Teile des Umbaus sind bereits beendet: so entstanden bisher Ateliers, Büro- und Praxisräume sowie kleinere Werkstätten, die  teilweise an Firmen verschiedenster Art vermietet sind. 2015 wurde auch die Shedhalle saniert, wobei die Außenmauer mit ihrem verklinkerten Sockel und den weiß getünchten Wänden sowie die Stahlträger und die Sheddach-Rahmen bestehen blieben.
Im Inneren Teil des Business Parks soll in diesem Jahr (2016) ein Gastronomiebereich eingerichtet werden, um den ansässigen Firmen Restaurants, Cafés und Bars mit Mittagstisch einschließlich Außengastronomie zur Verfügung zu stellen, hierfür vorgesehen sind der Wasserturm, die Spindelwerkstatt und die Kalanderhalle.

Mehrere Gebäude des Business Parks Krefeld stehen bereits unter Denkmalschutz (Stand 08/2015): He-Gebäude, Färberei, Warendurchsicht mit Uhrenturm, Schlichterei und Pförtnerhaus.

Autor: Stadt Krefeld / Redaktion baukunst-nrw

Objektkommentare

1 Kommentar / Kommentar verfassen

Prof. Dr. Roland Günter schrieb am 22.05.2008 um 11:37
Das gesamte Ensemble gehört unbedingt unter Denkmalschutz.

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