Johannistor der Stadtbefestigung von Bad Münstereifel

Stadtmauer Bad Münstereifel, östliche Seite

Stadtmauer Bad Münstereifel, nördliche Seite

Stadtmauer Bad Münstereifel, nördliche Seite, Durchgang Alte Gasse

Stadtmauer Bad Münstereifel, nordwestliche Seite

Werther Tor

Heisterbacher Tor

Schießscharte in der Stadtmauer

Luftbild von Burg Münstereifel

Stadtbefestigung Bad Münstereifel

Bad Münstereifel, 53902 Bad Münstereifel

Legende für Merkmale

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denkmalgeschütztes Objekt

Ende 13. Jh.

Gotik

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Stadtbefestigung Bad Münstereifel

Die Stadtbefestigung von Bad Münstereifel wurde ab dem Ende des 13. Jahrhunderts durch die Grafen von Jülich errichtet und umschließt den Historischen Stadtkern. Sie fügt sich direkt an die Burg Münstereifel an, die gleichzeitig mit der Stadtbefestigung entstanden ist und misst in der Länge etwa 1,6 Kilometer. Seit 1956 wird die Stadtbefestigung restauriert, wobei Teile der Befestigung auch rekonstruiert wurden.

Angelegt wurde die Stadtbefestigung mit vier Stadttoren in unregelmäßiger, fünfeckiger Form und dreizehn Recktecktürmen, welche jedoch heute nicht mehr über die Höhe der Mauer reichen. Der Mauerring wie auch die Türme bestehen aus Bruchstein mit Rahmungen aus Sandstein. Auf der östlichen und westlichen Seite ist noch der Wallgraben erhalten.

Von den vier Stadttoren liegt das Werther Tor im Norden, das Orchheimer Tor im Süden, das Johannistor im Osten und das Heisterbacher Tor im Südwesten. Alle vier Tore weisen eine spitzbogige Durchfahrt auf und sind mit Ausnahme des Werther Tors in der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts entstanden. Bei dem Werther Tor handelt es sich um einen hohen, schmalen Turm mit fünf Geschossen. Es wurde 1416 anstelle eines beschädigten Baus errichtet und wird auf der von der Stadt abgewandten Seite von zwei stämmigen Flankentürmen umfasst. Das Orchheimer Tor ist nur noch dreigeschossig angelegt, da die oberen Geschosse im 18. Jahrhundert entfernt wurden und dem obersten Geschoss ein Walmdach aufgesetzt wurde. Das Johannistor weist ebenfalls drei Geschosse auf. Auf der Seite des Wallgrabens befinden sich ein Wurferker und ein Aborterker. Die Schlitze auf der Stadtseite zeugen von der früher dort befestigten Holzkonstruktion eines Überzimmers. Vom Heisterbacher Tor sind zwei Geschosse erhalten und es war früher ebenfalls mit einem Überzimmer versehen.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Architektur » Öffentliche Gebäude » Schlösser/Burgen/Stadtbefestigungen

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