Schlosspark Senden mit Schloss

Schlosspark Senden

Holtrup 3, 48308 Senden

1703

Renaissance

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Objekte gesamt: 2010

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Schlosspark Senden

Der Schlosspark des Wasserschlosses Senden bildet zusammen mit dem Königs- und Dümmerpark den Bürgerpark Senden.
Südlich des Stadtzentrums gelegen wird der Schlosspark im Süden durch den Dortmund-Ems-Kanal begrenzt.
Bereits im Jahr 1350 bestand am Standort die Gartenanlage Benekamp. Das heutige Schloss basiert auf einer mittelalterlichen Anlage aus dem 15. Jahrhundert und zahlreichen Ergänzungsbauten aus dem frühen 18. Jahrhundert. Aus dieser Zeit liegt ein Plan vor, der eine komplexe Schlossanlage mit einem mehrfachen Ring aus Gräften und Wällen zeigt. Dieser Plan von 1703 zeigt durch die sehr winkelig angelegten Wege und durch das Fehlen großer Achsen eine Parkanlage im Stil der Renaissance.
Das Schloss, welches auf einer Insel im Hausteich steht, befindet sich zentral im Schlosspark und wird über eine im Jahr 1706 errichtete Brücke von Norden erschlossen. Um den Hausteich erstreckt sich die Vorburginsel mit der Vorburg, neben der ein kleines Häuschen, ein Reitplatz, ein Garten und weitere Plätze angeordnet sind. Die Vorburginsel wird durch eine umlaufende Gräfte mit bepflanztem Wall begrenzt und über drei Brücken erschlossen.
Eine streng orthogonale von Norden nach Süden verlaufende Wegeachse führt als Lindenallee über den ersten Graben und den Schlossteich auf das Schloss zu. 1786 erfolgte der Bau der Gruftkapelle gegenüber dieser Zufahrt. Sie bildet auch heute noch vom Schloss aus gesehen einen Achsenendpunkt am Ende der Lindenallee. Eine Blutbuchenallee nördlich der ersten Gräfte kreuzt die Hauptzufahrt, von ihr führen östlich und westlich Platanenalleen (ehemals Edelkastanienalleen) an der Außengräfte entlang. Die Allee an der Ostseite führt zu dem Größten Bereich des Schlossparks. Entlang der renaturierten Dümmer, die parallel am südlichen Rand des Parks fließt, führen in den 1980er Jahren angelegte Lindenalleen und Wege Richtung Ortskern und den öffentlichen Parkanlagen.
Die Lindenallee entlang des Dortmund-Ems-Kanals wurde um 1900 erneuert, es hatte sie aber bereits vor dem Bau des Kanals, mindestens seit 1841 gegeben.
Eine Umgestaltung zum landschaftlichen Garten ist im kleinen Rahmen durch die Bepflanzung der Vorburginsel mit unterschiedlichen Bäumen durchgeführt worden.

Siehe auch Wasserschloss Senden

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 16.01.2012

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