Ansicht der Fassade von Schloss Eller

Luftbild von Schloss Eller

Blick auf den mittelalterlichen Turm und den erweiterten Flügel

Rückansicht eines Flügels

Ansicht von Westen mit Turm der früheren Wasserburg Eller im Zentrum

Torhaus von außen

Wirtschaftsgebäude von außen mit Wassergraben

Wirtschaftsgebäude von Schloss Eller

Wirtschaftsgebäude mit Eckturm

Bootshaus von Schloss Eller

Forsthaus von Schloss Eller, vor dem Torhaus an der Heidelberger Straße

Schloss Eller

www.idr-schloss-eller.de/

Heidelberger Straße 42, 40229 Düsseldorf

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt

15. Jh. (Wasserburg)/1824-26 (Herrenhaus)/1902 (Wirtschaftsbauten)/2010 (Sanierung)

Historismus
Klassizismus
Gotik

Maximilian Friedrich Weyhe
(Landschaftsgarten)
Adolph Anton von Vagedes
(Herrenhaus 19. Jh)
RKW Rhode Kellermann Wawrowsky Architektur + Städtebau
(Sanierung)

Hermann von Krüger
(Umbau Herrenhaus)
Freiherr Carl von Plessen
(Herrenhaus 19. Jh)
Adolf von Quade
(Wasserburg 15. Jh.)

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Schloss Eller

Das Schloss Eller, das sich im gleichnamigen Düsseldorfer Stadtteil befindet, ist ein klassizistisches Herrenhaus mit Nebengebäuden und einem Landschaftspark. Errichtet wurde es in den Jahren 1824 bis 1826 vermutlich nach Plänen des Preußischen Regierungsbaurates Anton von Vagedes.

Die erste Urkunde, die von einer Burg in Eller zeugt, stammt aus dem Jahr 1309 und bezeichnet diese als „castrum Elnere“. Wahrscheinlich war das Gebäude noch weitaus älter, da die Herren von Elnere schon 1151 als bedeutendes Geschlecht erwähnt wurden. Noch bis in das Jahr 1448 waren die Herren von Elnere im Besitz der Burg, bis sie diese schließlich an Adolf von Quade verkaufen mussten, der den Bau abbrechen ließ. Auf seine Veranlassung hin wurde an Stelle der alten Burg bis 1469 eine Wasserburg erbaut. Von dieser hat sich bis heute der Turm erhalten.

Nachdem die Burg nach dem Wiener Kongress in den Besitz der Preußischen Regierung gelangt war, wurde sie 1823 an den preußischen Kammerherrn Freiherr Carl von Plessen veräußert, der den mittelalterlichen Bau mit Ausnahme des Turms abtragen ließ. Anschließend entstanden bis 1826 das Herrenhaus sowie der englische Landschaftsgarten, dessen Gestaltung meist Maximilian Friedrich Weyhe zugeschrieben wird. 1843 erwarb die preußische Prinzessin Luise von Anhalt-Bernburg Schloss Eller, die dort bis zu ihrem Tod lebte. Einige Umbauten am Schloss ließ der spätere Eigentümer Hermann von Krüger ab 1902 vornehmen. So wurde dem Hauptgebäude der zweigeschossige Flügel hinter dem Turm hinzugefügt und der Westflügel um eine Fensterachse verlängert. Gleichzeitig wurden die alten Nebengebäude ersetzt sowie ein Bootshaus und ein Chauffeurshaus erbaut.

Angelegt wurde das Herrenhaus als zweiflügeliger Bau, der dem mittelalterlichen Turm der Wasserburg vorgesetzt ist. Hinter dem Turm schließt sich der erweiterte Flügel vom Anfang des 20. Jahrhunderts an. Zwischen den zweigeschossigen und vierachsigen Flügeln befindet sich ein dreiachsiger, übergiebelter Mittelrisalit mit Rundbogenfenstern. Die Wirtschaftsgebäude, die Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden sind, wurden als Fachwerkbauten angelegt und hatten als Vorbild einige auf der Düsseldorfer Gewerbeausstellung präsentiere Häuser. Im Inneren des Schlosses haben sich aus der Erbauungszeit die Eingangshalle und der sogenannte Prinzensaal mit ihrem Stuckdekor erhalten. Daneben ist ein neobarocker, holzvertäfelter Saal erhalten, der in der Zeit des Schlossumbaus im Jahr 1902 angelegt wurde.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Schlösser/Burgen/Stadtbefestigungen

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