Pfarrkirche St. Peter in Rheinberg

Chorfenster

Blick in Seitenschiff

Langhaus mit Blick in den Chor

Chor mit Schnitzaltar

Pfarrkirche St. Peter

Kirchplatz, 47495 Rheinberg

Legende für Merkmale

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denkmalgeschütztes Objekt

um 1200 / 15. Jh.

Romanik
Gotik

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Objekte gesamt: 2010

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Pfarrkirche St. Peter

Ausgehend von einer romanischen Basilika entstand in verschiedenen Bauphasen um 1200 die katholische Pfarrkirche St. Peter in Rheinberg. Zunächst wurde eine flach gedeckte Basilika aus Tuff errichtet. Von ihr stammt der ursprünglich vorgesetzte – und heute eingebaute Westturm sowie im Kern das Mittelschiff des heutigen Kirchenbaus. An die romanische Kirche schließen sich die gotischen Bauteile aus dem 15. Jahrhundert an: Der kreuzrippengewölbte Hallenchor mit Umgang und die Sakristei (erstes Viertel 15. Jahrhundert) sowie das anschließend als kreuzrippengewölbte Basilika errichtete Langhaus (zweite Hälfte 15. Jahrhundert). Dabei wurde das Mittelschiff um mehr als das Doppelte erhöht sowie die Seitenschiffe neugebaut.
Der Westturm tritt nur wenig zwischen den Seitenkapellen hervor und ist mit einem Dekor aus verblendeten Kleeblattbögen, Lisenen und Rundbogenfriesen versehen.
Die Seitenschiffe werden durch dreibahnige Fenster mit Maßwerk belichtet, der schmale Obergaden dagegen weist Rundfenster auf. Die Joche des Langhauses sind nahezu quadratisch und vermutlich durch die Mittelschiffjoche vom Vorgängerbau bedingt. Den Wandaufbau bestimmt eine zweiteilige Gliederung: Über Spitzbogenarkaden auf massiven Pfeilern ist die Mittelschiffwand mit Maßwerkblenden und abschließenden Rundfenstern versehen.
Der Hallenumgangschor, bestehend aus zwei Jochen, einem 5/8 Schluss und einem schmalen Umgang, entspricht in seinen Grundzügen dem der etwas früher entstandenen Düsseldorfer Lambertuskirche, weswegen von denselben Bauleuten ausgegangen werden kann.
Zu den wichtigsten Ausstattungsstücken von St. Peter in Rheinberg zählt der Hochaltar, der zwei spätgotische sowie eine neugotische Schnitzretabel in sich vereint.
Der Kirchenbau wurde 1843-45 umfassend restauriert. Nach Beschädigung während des Zweiten Weltkriegs wurde St. Peter bis 1951 wiederhergestellt und in den folgenden Jahren wiederholt saniert.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
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