Schrägluftbild aus Richtung Südwesten

Schrägluftbild aus Richtung Westen

Schrägluftbild aus Richtung Nordwesten

Schrägluftbild von Richtung Norden

Außenperspektive

Kesselhaus I und Kamine

Einfriedung und Kesselhaus II

Einfriedung und Maschinenhaus

Maschinenhaus

Maschinenhaus

Eingang zum Maschinenhaus

Kesselhaus II

Kesselhaus II

Kesselhaus II und Kamine

Pumpenhaus II

Einlaufhaus

Pumpenhaus II

Dampfturbine mit Generator

Heizwerk Köln-Südstadt

Zugweg, 50677 Köln

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

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denkmalgeschütztes Objekt

1883 - 1909 (Gesamtanlage)

Historismus
Jugendstil

Heinrich Deutz
(Architektur)
Regierungsbaumeister Ewald Genzmer
(Architektur)

Stadt Köln
(Bauherr)
GEW Köln
(Betreiber)

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Heizwerk Köln-Südstadt

Das im zentrumsnahen Kölner Stadtbezirk Neustadt-Süd gelegene denkmalgeschützte Gebäudeensemble des „Heizwerks Köln-Südstadt“ ist ein bis heute in Teilfunktionen aktives Strom-, Wasser- und Fernwärmewerk.

Aufgrund der am Zugweg verorteten Gebäude der Verwaltung und der Maschinenhalle wird die Gesamtanlage als technisches Denkmal der zentralen Wasser- und Stromversorgung auch als „Zugwegzentrale“ oder „Zentralstation am Zugweg“ bezeichnet.

Das in mehreren Bauabschnitten um die Jahrhundertwende zwischen 1883 und 1909 realisierte „Heizwerk Köln-Südstadt“ gilt aufgrund der historisch ersten durchgängigen Wechselstrom-Lieferung Deutschlands am 1. Oktober 1891 als Wiege der modernen Stromproduktion.

Maßgeblich an der Planung und Ausführung beteiligt waren der Kölner Architekt Heinrich Deutz und Regierungsbaumeister Ewald Genzmer, die Anfang der 1880er Jahre von der städtischen „Gas-, Elektrizitäts- und Wasserwerke Köln AG (GEW)“ mit dem Bauvorhaben einer kommunalen Versorgungseinrichtung für die Kölner Innenstadtbezirke betraut wurden.

Die Industrieanlage wird wegen ihrer baulichen Stilunterschiede, Epochenmerkmale und Ornamentik der einzelnen Gebäude auch als „Perle der Südstadt“ bezeichnet. Das Gebäudeensemble bildet in direkter räumlicher Nähe exemplarisch die zeittypische ästhetische Annäherung technischer Industriebauten an bestehende historische Gebäudetypologien ab.

Die Industrialisierung des ausgehenden 19. Jahrhunderts bedingte die bisher unbekannte Typologie der großmaßstäblichen rational konstruierten Zweckbauten, die keinen klassischen Vorbildern entsprachen. Bis zur durch die Einflüsse der Moderne und Neuen Sachlichkeit definierten stilistischen Eigenständigkeit dieser Typologie entsprachen diese innenräumlich der funktionalen Anforderung und fassadenseitig der repräsentativen Ordnung eines Bauwerks.

Das „Heizwerk Köln-Südstadt“ vereint in einzigartiger Art und Weise historistische Epochenmerkmale des Klassizismus, der Renaissance, des Backsteinexpressionismus, der neoromanischen und neogotischen Ornamentik und des Jugendstils in einem zusammenhängenden Bauvorhaben.

Die Gebäude und technischen Anlagen wurden seit der Inbetriebnahme in mehreren Sanierungsphasen sukzessive an die technischen Fortschritte des Versorgungswesens angeglichen. In dieser Hinsicht ist das „Heizwerk Köln-Südstadt“ nicht nur architektonisch, sondern auch industriekulturell relevant.

Zum Jahresende 2016 wurde der Betrieb der Anlage mit moderner Kraft-Wärme-Kopplung auf Basis von Erdgas eingestellt. Seitdem versorgt die Versorgungseinrichtung als unterstützendes Reserveheizwerk des Heizkraftwerks Köln-Niehl die Kölner Innenstadt mit Fernwärme und Trinkwasser.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 12.06.2023

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