Südostansicht

Innenansicht Mittelschiff

Gewölbeansicht

Fensterrosette Südseite

Blick nach Westen mit Orgel

Evangelische Apostelkirche Münster

www.apostelkirchengemeinde-muenster.de

An der Apostelkirche 5, 48143 Münster

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denkmalgeschütztes Objekt

1280 ca.

Gotik

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Objekte gesamt: 2010

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Evangelische Apostelkirche Münster

Die Apostelkirche war ursprünglich Klosterkirche der Minoriten, des einzigen mittelalterlichen Männerordens in Münster. Das Kloster, dessen Gründungsdatum unbekannt ist, wird 1271 erstmals erwähnt, und die Entstehungszeit der Kirche dürfte ihrem Baustil nach in die Zeit um 1280 fallen.
Nach der Aufhebung des Klosters im Jahre 1804 dienten die Konventsgebäude als Kaserne, ehe sie dann in den 1850er Jahren wegen Baufälligkeit abgerissen wurden. Die Kirche selber war schon 1840 in das Eigentum der evangelischen Zivilgemeinde übergegangen und ist bis heute als älteste Minoriten-Kirche Westfalens erhalten geblieben.
Die dreischiffige Hallenkirche zeigt sich der Baugepflogenheit mittelalterlicher Bettelorden entsprechend turmlos und trägt lediglich einen Dachreiter auf dem östlichen Langhausgiebel. Trotz verschiedener Bauperioden, die sich am Außenbau in den unterschiedlichen Baumaterialien ablesen lassen, ergibt sich das recht einheitliche Bild einer gotischen Kirche. Dies ist umso bemerkenswerter, da es sich bei den östlichen Jochen des nördlichen Seitenschiffes um einen Anbau aus den Jahren 1654-61 handelt, also um eine nachgotische Formgebung zur Zeit des Barock, die wegen ihrer stilistischen Anpassung als ein Beispiel früher Denkmalpflege gewertet werden kann.
Auch im Kircheninnern lassen sich die unterschiedlichen Bauphasen dokumentieren. Während die südliche Pfeilerreihe des Langhauses erstmals den kantonierten, also mit Diensten besetzten Rundpfeiler in Münsters Sakralarchitektur einführt, zeigen sich die nördlichen Rundpfeiler schlicht ohne aufgesetzte Säulchen.

Autor: Stadt Münster

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Kategorien:
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