Burg Sternberg in Extertal

Innenhof der Unterburg

Nordansicht Unterburg mit Tor

Südostansicht Burg Sternberg

Feldseitige Ansicht Wohnturm

Bebauung im Westen der Unterburg

Inneres Tor, Blick von Unterburg

Äußeres Tor der Unterburg

Innenhof Unterburg mit Tor zur Oberburg

Nordwestteil Oberburg mit historischem Brunnenhaus

Portal des Saalbaus

Oberburg mit innerem Torhaus und Saalbau

Burg Sternberg

www.burg-sternberg.de

Sternberger Straße, 32699 Extertal

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

12. Jh. / 15.-16. Jh. (Umbau) / 1998-2003 (Sanierung)

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Objekte gesamt: 2010

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Burg Sternberg

Die Ursprünge der Höhenburg reichen zurück in das 13. Jahrhundert. Nachgewiesen ist der Besitz der Burg durch Graf Heinrich I. von Sternberg für das Jahr 1243. 1405 gingen Burg und Grafschaft Sternberg an die Edelherren zu Lippe, wovon die Wappen über dem inneren Tor und am Außenbau zeugen.
Burg Sternberg ist durch zahlreiche Ausbauten im 15. und 16. Jahrhundert geprägt und teilt sich in Ober- und Unterburg. Dabei setzt sich die Oberburg aus größtenteils zweigeschossigen Bruchsteinbauten zusammen, die sich um einen unregelmäßigen Burghof gruppieren und einen geschlossenen Bereich innerhalb der Ringmauer bilden.
Von den zwei älteren Steinhäusern, die vor allem durch die Ausbauphasen im 15. und 16. Jahrhundert geformt sind, wurde der südliche Wohnturm 1570/73 von Hans Rade umgebaut und zugleich der verbindende Flügelbau mit dem inneren Torhaus errichtet. Dieser wurde wiederum 1877 umgebaut und erweitert. Der älteste Bauteil, ein turmartiger Baukörper nördlich des inneren Tors, stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts (mit älterem Kern).
Der Saalbau an der Nordseite des Burghofs wurde im 16. Jahrhundert mit einem großen Saal im Obergeschoss errichtet; bemerkenswert ist das Eingangsportal mit Volutenkonsolen. Hinzu kommt der eingeschossige Ostflügel, ein Bau des 17. Jahrhunderts, dessen tonnengewölbte Innenräume zeitweise als Gefängnis und Backhaus genutzt wurden. In den Innenräumen der Oberburg befinden sich bedeutende Schmuckkamine aus dem 16. Jahrhundert.
Im Westen schließt sich die Unterburg an: Der Komplex aus aneinandergereihten Bauten mit dem äußeren Torhaus ist mittelalterlichen Ursprungs und wurde im 16. und 17. Jahrhundert umgebaut. Das sogenannte Rendantenhaus wurde 1723/24 gebaut.
1948-52 wurde die Burganlage erneuert, um den Gebäudekomplex der Unterburg als Jugendherberge nutzen zu können. Seit der Sanierung in den Jahren 1998-2003 wird die Sternberger Anlage vielseitig als kulturelle Erlebnisburg mit dem Schwerpunkt Musik genutzt.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Schlösser/Burgen/Stadtbefestigungen

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