Tetraeder

Innenansicht aus dem Tetraeda

Ansicht der Kuppel

Aufsicht aus dem Inneren des Tetraeders

Gesamtansicht

Sonnenuntergang am Tetraeder

Tetraeder

Beckstr., 46238 Bottrop

1995

Gegenwart

Wolfgang Christ | Mediastadt
Bollinger & Grohmann
(Tragwerksplanung)

RAG
(Tetraeder)
Regionalverband Ruhr
(Haldengestaltung)

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Objekte gesamt: 2010

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Tetraeder

Seit 1995 ist das Ruhrgebiet um eine Attraktion reicher: Die Halde Beckstraße in Batenbrock wird nämlich seitdem von einem ca. 60 Meter hohen Stahltetraeder bekrönt. Weithin sichtbar ist er längst ein Wahrzeichen der Region. Bei Nacht illumiert wird er zu einem Lichtereignis und scheint über der Halde, über dem Ruhrgebiet zu schweben wenn die Spitze der Pyramide in ein raumgreifendes Lichtzeichen aus gelben und grünen Lichtbahnen verwandelt wird.
Die Halde an der Beckstraße in Bottrop ist eine der größten des Ruhrgebiets. Ihre enorme Höhe von 60 Metern hat sie prädestiniert für ein "Haldenereignis" der besonderen Art: den Tetraeder, ein von Architekt Wolfgang Christ in Form einer begehbaren Pyramide entworfener monumentaler Aussichtsturm. Weithin sichtbar und prägnant in seiner reduzierten Gestalt, ist der Tetraeder für die Menschen der Region und ihre Besucher zu einer Landmarke geworden. Die 50 Meter hohe Stahlkonstruktion ruht auf vier Säulen über dem Boden, was ihr aus der Ferne trotz des tonnenschweren Gewichts eine "schwebende" Position verleiht. Die "unwirkliche" Haldenlandschaft besetzt der Tetraeder wie ein surreales Zeichen, als geometrisches Inbild einer Pyramide, aber nicht massiv, sondern filigran und transparent. Ein mathematisches Spiel mit dem Dreieck, das symbolisch die Grundform des Berges reflektiert und zur Pyramide überhöht. Die Künstlichkeit der Landschaft wird dabei zum Motiv der künstlerischen Gestaltung: Addition und Schichtung der Stahlrohrelemente zu Tetraedern, die sich wiederum zu einem großen Tetraeder fügen, wiederholen das ebenmäßige Schüttungsprinzip der Halde. Als Sehzeichen wirkt die Tetraederpyramide in der Ferne als einzigartiger Fixpunkt im Panorama der Industrietürme ringsherum. Je näher man kommt, desto differenzierter wird das Bild dieser Großform, bis der Betrachter sie als begehbare Skulptur begreift. Doch unmittelbar am Fuße der Pyramide wird auch dieser Eindruck wieder aufgelöst, der Blick folgt jetzt den vielfältigen Verstrebungen, den horizontalen und diagonalen Stahlrohren, die das gigantische Raumgerüst zusammenhalten. "Den Raum als erfahrbare Struktur zu erhalten", darum geht es dem Architekten Wolfgang Christ.
Nachts wird das "Haldenereignis" zu einem "Lichtereignis", das die Spitze der Pyramide in ein raumgreifendes Lichtzeichen aus gelben und grünen Lichtbahnen verwandelt. Der Düsseldorfer Künstler Jürgen LIT Fischer hat sich mit der geometrischen Aussage des Tetraeders beschäftigt.

Autor: Route Industriekultur/ Redaktion baukunst-nrw

Objektkommentare

1 Kommentar / Kommentar verfassen

Josef (Baukunsttourist) schrieb am 02.10.2007 um 16:31
Je nach Kondition und gewähltem Weg (Treppen oder Rundweg) dauert der Aufstieg zwischen 15 und 45 Minuten. Auf dem Rundweg nach oben wird der Besucher immer wieder mit wunderbaren Aussichten für seine Ausdauer und jeden zurück gelegten Schritt belohnt. Oben angekommen hat man - gerade bei gutem - Wetter einen uneingeschränkten Rundumblick über die ganze Region. Mein Tipp: Kamera nicht vergessen ;-)

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