St. Kunibert Erftstadt-Gymnich

St. Kunibert Erftstadt-Gymnich, Turmansicht

St. Kunibert Erftstadt-Gymnich, Seitenasnicht

Choransicht

Nordwestansicht mit Chor

Kircheninnenraum

Blick nach Osten zu den Altären

Blick in den Chor mit Altar

Hauptaltar und Seitenaltäre

Blick nach Westen zur Orgel

reich geschnitzte Kanzel von 1718

Taufstein

Kirchenfenster

St. Kunibert Erftstadt-Gymnich

Gymnicher Hauptstraße 1, 50374 Erftstadt

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

x zum Schließen, hier klicken

denkmalgeschütztes Objekt

1759 - 1763

Barock

- keine Angabe -

- keine Angabe -

Objekt merken | Merkliste / Routenplaner (0)


Diese Website verwendet Google Maps, um Karten einzubinden. Bitte beachten Sie, dass hierbei persönliche Daten erfasst und gesammelt werden können. Um die Google Maps Karte zu sehen, willigen Sie bitte ein, dass diese vom Google-Server geladen wird. Weitere Informationen finden Sie hier.

Objekte gesamt: 2660

Volltextsuche:

Objekte suchen:

Jetzt suchen

Detailsuche mit weiteren Suchkriterien

Objektanzahl: 2660

St. Kunibert Erftstadt-Gymnich

An der Stelle der heutigen Pfarrkirche bestanden bereits zwei Vorgängerbauten: eine romanische Kirche, die 1255 der Abtei Siegburg inkorporiert wurde, sowie eine gotische Kirche, deren Chorpartien noch erhalten sind.

Der Neubau von St. Kunibert begann 1759, drei Jahre später wurden die Glocken im Turm aufgehängt. Ende des 19. Jahrhunderts erfuhr das ursprünglich barocke Gebäude eine umfassende Gotisierung, die u. a. das Chorgewölbe und die Fenster betraf. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg setzte sich wieder eine barockisierende Gestaltung durch, die bis heute den Raumeindruck prägt. Besonders markant ist der weithin sichtbare Turm mit seiner charakteristischen geschwungenen Haube, im Volksmund „Zwiebelturm“ genannt.

Die Ausstattung umfasst bedeutende Werke von der Spätgotik bis zum Rokoko. Zu den ältesten Stücken gehören die Marienglocke (1447), das Chorgestühl (um 1490) und ein Taufstein von 1559. Herausragend ist die reich geschnitzte Kanzel des flämischen Bildhauers J. F. van Helmont (1718). Der Hochaltar (1703) sowie die Rokoko-Seitenaltäre stammen aus aufgelösten rheinischen Kirchen. Besonderes Interesse wecken die Langhausfenster mit dem sogenannten „Ritt-Fries“, der in sechs Szenen den traditionsreichen Gymnicher Ritt darstellt – eine seit dem 13. Jahrhundert belegte Reiter- und Fußprozession um den Ort.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 12.09.2025

Objektkommentare

0 Kommentare / Kommentar verfassen

Objektkommentar verfassen

zum Objekt St. Kunibert Erftstadt-Gymnich

Ihr Kommentar wird vor Freischaltung durch die baukunst-nrw Redaktion geprüft.

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen.*

Mit dem Absenden dieses Formulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre persönlichen Daten zur Bearbeitung Ihres Kommentars verwendet werden (Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung).

*Pflichtfelder müssen ausgefüllt werden

Kommentar senden

 

Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Sakralbauten

keine Aktion...

Cookie-Hinweis
Wir setzen Cookies ein. Einige von ihnen sind wesentlich, damit die Webseite funktioniert. Andere helfen, unser Online-Angebot stetig zu verbessern. Hinweise erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Cookie Einstellungen bearbeiten
Hier können Sie verschiedene Kategorien von Cookies auf dieser Webseite auswählen oder deaktivieren.

🛈
🛈