Haus des Hüttenleiters von der Straßenseite

nordöstliche Teilansicht des Hüttenleiterhauses

Hüttenleiterhaus im Park

Parkansicht des Hüttenleiterhauses

Museumspark am Teich

Ausgrabungsstätte

Modell der St. Antony-Hütte im Museum

Das Biedermeierzimmer in Museum

St. Antony-Hütte

Antoniestraße 32-34, 46119 Oberhausen

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1758

- keine Angabe -

Jaan Antony von Graes zu Lohburg

Domherr Freiherr Franz Ferdinand von der Wenge

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Objekte gesamt: 2010

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St. Antony-Hütte

Im Osterfeld, einem Stadtteil Oberhausens liegt die St. Anthony-Hütte, die älteste Eisenhütte des Ruhrgebiets. Hier wurde vor mehr als 250 Jahren ein Raseneisenstein gefunden.
Als Standort der Hütte wurde der Elpenbach gewählt: man brauchte einen Wasserrad, der den Blasebalg für den 6,60 Meter hohen Ofen antreiben sollte.
Der münstersche Domherr Freiherr Franz Ferdinand von der Wenge ließ 1758 die Anlage bauen, der Bau der Hütte wurde Jaan Antony von Graes zu Lohburg anvertraut. Die St. Antony-Hütte bestand aus einem Hütteleiterhaus und dem westlich von dem Haus angelegten Fabrikhof. Im Hof befanden sich eine Gießerei neben dem Hochofen, die Schmiede, Werkstätte und Magazine.
Gegossen wurden hier sowohl Alltagsgegenstände wie Eisengewichte für Waagen und Töpfe, Platten und Gitter, als auch Kanonenkugeln während des Krieges.
Die Architektur der Hütte zeigt eindrücklich, welchen Stellenwert die frühe Industrie besaß: Das Erscheinungsbild der Fachwerkbauten entsprachen denen eines Bauernhofs mit dem Unterschied, dass statt Kartoffeln, Eisenwaren produziert wurden.
1805 wurde die Hütte vom Franz Haniel aufgekauft. Um 1840, mit Eisenbahnkonjunktur wuchs auch die Produktion und somit Gewinn und Ansehen der Hüttenbesitzer. Die wirtschaftliche Lage hatte sich seitdem deutlich gebessert.
Bis heute ist von der Anlage nur das Haus des Hüttenleiters erhalten geblieben, drei Fabrikgebäude wurden 1970 abgerissen. Heute befindet sich an diesem Ort eine Ausgrabungsstätte, die in Kürze überdacht und für Besucher zugänglich gemacht werden soll.
Im Haus des Hüttenleiters befindet sich seit 2008 das Museum der St. Antony-Hütte. Das zweigeschossige Gebäude ist in zehn Räume unterteilt und gibt einen Überblick über die Anfänge der Eisenindustrie in der Umgebung sowie über das Leben und Arbeiten in der Hütte.

Autor: Tatjana Trippel

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