Siedlung alte Kolonie Eving in Dortmund

Haus am Nollendorfplatz 3

Haus am Nollendorfplatz 9

Siedlung alte Kolonie Eving

www.route-industriekultur.de

Friesenstr., 44339 Dortmund

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denkmalgeschütztes Objekt

1900

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Objekte gesamt: 2010

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Siedlung alte Kolonie Eving

Die in den Jahren 1898 bis 1900 im Dortmunder Norden gebaute Bergarbeitersiedlung der Zeche "Vereinigte Stein und Hardenberg" besteht aus sehr individuell gestalteten, teils mehrgeschossigen Gebäuden, die von zahlreichen Gärten umgeben sind.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Kolonie durch einfachere Häuser erweitert. Im Rahmen der IBA Emscher Park erfolgten die Sanierung und eine vielfältige kulturelle Neunutzung.
Die Kolonie Eving wurde von der Zeche "Vereinigte Stein und Hardenberg" für die im Zuge der Hochkonjunktur Ende der 1890er Jahre verstärkt angeworbenen auswärtigen Arbeiter angelegt.
In den Jahren 1898 und 1899 wurden 76 Häuser mit 270 Wohnungen erbaut.
Östlich der "Alten Colonie" entstand bereits im Jahr 1900 die "Neue Colonie" mit 200 Wohnungen in 49 Häusern.
Die "Alte Kolonie" steht für den Siedlungsbau der Jahrhundertwende, der die frühere Werks- und Zechensiedlungen kennzeichnende gleichmäßige Reihung der Häuser durch eine städtebauliche Gesamtplanung ablöste.
Die baumbestandenen Straßen beziehen sich auf das durch das Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz markierte Zentrum der Siedlung. Die Berücksichtigung acht unterschiedlicher, zum Teil außergewöhnlicher Häusertypen bildet ein charakteristisches Merkmal.
Alle Wohnungen waren mit fließendem Wasser und Ofenheizung ausgestattet und verfügten über einen eigenen Eingang, einen Stall sowie Gartenland. Die Mietpreise unterschritten jene auf dem freien Wohnungsmarkt um etwa die Hälfte.
Der in den 1970er Jahren drohende Abriss der Kolonie konnte durch das Engagement einer Bürgerinitiative verhindert werden. Der größte Teil der Siedlung blieb erhalten. Das Wohlfahrtsgebäude und die Häuser am Nollendorfplatz stehen heute unter Denkmalschutz.

Siehe auch Wohlfahrtsgebäude alte Kolonie Eving

Autor: Route Industriekultur/ Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 18.09.2007

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