Kopfbauten der Siedlung Spinnstuhl

seitlicher Blick entlang einer Häuserzeile der Siedlung Spinnstuhl

Ecke der Siedlung Spinnstuhl

Blick auf die Reihenhäuser der Siedlung

weit auskragende Stahlbetonplatte am Eingangsbereich

Haus der Siedlung Spinnstuhl in Gelsenkirchen-Hassel

Haus mit vorspringenden Bauteil für das Treppenhaus

Seitenwand eines Hauses der Siedlung Spinnstuhl

Siedlung Spinnstuhl

Im Spinnstuhl / Brakestraße / Rockenstraße / Flachsstraße / Hechelstraße / Marler Straße, 45896 Gelsenkirchen

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt

1926 - 1928

Moderne

Josef Rings

Gemeinnütziger Bauverein AG

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Objekte gesamt: 2010

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Siedlung Spinnstuhl

Die Siedlung Spinnstuhl, die sich im Gelsenkirchener Ortsteil Hassel befindet, wurde in den Jahren 1926 bis 1928 nach Plänen von Josef Rings als Bergarbeitersiedlung durch die Gemeinnütziger Bauverein AG Gelsenkirchen errichtet. Besonders an der Siedlung ist, dass sich Rings am Stil des „Neuen Bauens“ orientierte, obwohl sich im Ruhrgebiet tendenziell eine konservative Bauweise durchgesetzt hatte, die sich an eine traditionell geprägte Formensprache anlehnte. Die denkmalgeschützte Mehrfamilienhauswohnanlage umfasst insgesamt 402 Wohnungen und hat sich trotz mehrfacher Modernisierungsmaßnahmen, unter anderem in den 1990er Jahren, ihr charakteristisches Erscheinungsbild erhalten.

Der Grundriss der Siedlung wird durch die Zeilen der aneinandergefügten Reihenhäuser geprägt, die jeweils zu zwei- bis vierteiligen Blöcken zusammengefasst sind. Diese umgeben sieben dreigeschossige Doppelhäuser im Zentrum der Siedlung, die V-förmig aufgereiht sind. Darüber hinaus liegen weitere vier einzelne Bauten an den Hauptstraßen der Siedlung. Umgeben und abgetrennt werden die Häuserreihen durch großzügige Grünflächen.

Die Bauten selbst werden durch eine sachliche, strenge Formensprache bestimmt. Die hell verputzen Häuser schließen mit leicht vorkragenden Flachdächern ab und zeichnen sich durch eine Lochfassade aus. Der Eingangsbereich der Bauten wird jeweils durch zwei Pfosten, auf denen eine weit vorspringende Stahlbetonplatte aufliegt, hervorgehoben. Über den Eingängen befinden sich schmale, vertikale Fensterbänder, die das dahinter liegende Treppenhaus beleuchten. Während die Fassade der Reihenhäuser flach abschließt, sind die Treppenhäuser der Kopfbauten dagegen in einem deutlich vorspringenden Bauteil untergebracht.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
Architektur » Wohnbauten » Mehrfamilienhäuser/Wohnsiedlungen

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