Schloss Jägerhof Düsseldorf

Eingang Schloss Jägerhof

Seitenansicht Eingangsfront Schloss Jägerhof

Schloss Jägerhof , Ausgeführter Entwurf von J. Couven, 1751

Schloss Jägerhof Düsseldorf

www.goethe-museum.com/

Jacobistr. 2, 40211 Düsseldorf

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1749-63

Barock

Baumeister Nicolas de Pigage
(Erbauer)
Johann Joseph Couven
(Entwurf)
Preußischer Regierungsbaurat Adolph Anton von Vagedes
(Erweiterung 1820er Jahre)

Kurfürst Carl Theodor

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Objekte gesamt: 2010

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Schloss Jägerhof Düsseldorf

Der ehemalige Jägerhof in Düsseldorf, heute als Goethe-Museum genutzt, wurde auf Wunsch des Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz zwischen 1749 und 1763 von Nicolas de Pigage für den bergischen Oberjägermeister (der diesen bis 1795 bewohnte) errichtet. Der Entwurf des Maison de Plaisance beruht auf überarbeiteten Plänen des Aachener Stadtbaumeisters Johann Joseph Couven.
1811 wurde das Schloss anlässlich des Besuchs von Napoleon in Düsseldorf wiederhergerichtet. In den 1820er Jahren wurde der Jägerhof nach Plänen von Adolph von Vagedes durch das Anfügen von zwei Seitentrakten zu einer Dreiflügelanlage erweitert. Im Jahr 1900 erwarb die Stadt Düsseldorf das Schloss Jägerhof mit seinem Garten wie auch den benachbarten Hofgarten und baute es als Dienstsitz des Oberbürgermeisters um, wobei die Seitenflügel abgerissen wurden. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde lediglich das Äußere des Schlosses in seinen ursprünglichen Formen rekonstruiert.
Der freistehende Baukörper liegt am Ostende der Promenade des Hofgartens. Der zweigeschossige, verputzte Backsteinbau ist mit einem hohen, schiefergedeckten Mansarddach bedeckt und öffnet sich in hohen Fenstern mit flachen Segmentbögen. Seine beiden Fassaden sind durch leicht vortretende Eckrisalite und dreiachsige Mittelrisalite gegliedert, wobei der kräftiger ausgebildete Mittelrisalit auf der Hofgartenseite mehreckig ist, während der auf der gegenüberliegenden Seite abgerundete Ecken aufweist. In der Mitte ist jeweils ein Portal eingelassen. Der Mittelrisalit ist mit einem Natursteinrelief des kurpfälzischen Wappens bekrönt. Die starke Betonung des Mittelteiles stellt ein typisches Merkmal für den deutschen Schlossbau des Barock dar.
Vorbildhaft für den Bautypus sind französische Land- und Lustschlösser.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Schlösser/Burgen/Stadtbefestigungen

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