Die Redoute aus Richtung Kurpark gesehen

Die Redoute aus Richtung Redoutenpark gesehen

Detail der Fassade der Redoute

Haus an der Redoute

Das Redüttchen

Redoute Bad Godesberg

Kurfürstenallee 1, 53177 Bonn

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt

1790-92 / 1924/25 (Umgestaltung)

Barock

Edmund Renard d. J.
(Umgestaltung 1925)
Konrad Wilhelm Nelle
(Landschaftsgarten 1856)
Adam Franz Friedrich Leydel
(Ursprungsbau 1792)
Architekt Martin Leydel
(Ursprungsbau 1792)

Viktor Wendelstadt
(Landschaftsgarten 1856)
Kurfürst Max Franz
(dreiflügelige Anlage)

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Objekte gesamt: 2010

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Redoute Bad Godesberg

Die Redoute in Bad Godesberg in Bonn ist ein klassizistisches Ballhaus aus dem 18. Jahrhundert, das unter Kurfürst Max Franz erbaut wurde. Sie befindet sich südlich der Innenstadt, gegenüber vom Bad Godesberger Kurpark. Ihr Name leitet sich von dem Wort „Redoute“ als veraltete Bezeichnung für einen Kostümball ab.

Der Kölner Kurfürst Max Franz beauftragte Matin Leydel und seinen Sohn Adam Franz Friedrich Leydel, die die dreiflügelige Anlage von 1790 bis 1792 errichteten. Gleichzeitig wurde 1790 auch mit dem Bau vom Haus an der Redoute, dem ehemaligen Hoftheater, begonnen. Darüber hinaus gehört das sogenannte Restaurant Redüttchen, welches früher als Gärtnerhaus genutzt wurde, und der Redoutenpark zur Gesamtanlage. Nachdem sich die Redoute ab 1853 im Privatbesitz von Viktor Wendelstadt befand, wurde die Parkanlage um das Nachbargrundstück erweitert und durch den Kölner Gartenbaumeister Konrad Wilhelm Nelle 1856 zu einem englischen Landschaftsgarten umgestaltet.

1920 erwarb die Gemeinde Bad Godesberg die Redoute samt Parkanlage, die heute in den Stadtpark übergeht. Bei einem Umbau in den Jahren 1924 und 1925 durch Edmund Renard d. J. wurde an der Parkseite der Redoute ein ovalrunder Gartensaal angefügt, der zwischen den beiden Flügeln liegt.
Nach zahlreichen Umnutzungen, unter anderem als Gemäldegalerie, Mädchenpensionat oder Lazarett im Ersten Weltkrieg, dient die Redoute heute als Veranstaltungsort. Das Haus an der Redoute wird für Wechselausstellungen, als Dienstsitz der Bezirksverwaltungsstelle des Stadtbezirks Bad Godesberg und für verschiedene kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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