Maurischer Pavillon Schloss Leyenburg

Maurischer Pavillon Schloss Leyenburg

www.maurischer-pavillon.de

Leyenburg 4 , 47509 Rheurdt

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IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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denkmalgeschütztes Objekt

ca. 1852 / seit 2009 (Sanierung)

Historismus

- keine Angabe -

Friedrich Johann von der Leyen

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Objekte gesamt: 2010

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Maurischer Pavillon Schloss Leyenburg

Der zum Schloss Leyenburg in Rheurdt gehörende maurische Pavillon wurde Mitte des 19. Jahrhunderts als Teehaus durch den Schlossherrn Friedrich von der Leyen erbaut.
Bereits seit 1789 existierte um das Schloss eine Parkanlage im französischen Stil. Durch den Bau einer Landstraße im Jahr 1847 wurde die Parkanlage zerteilt. Kurz danach wurde der Schlosspark durch den Gartenarchitekt Joseph Clemens Weyhe in einen englischen Landschaftspark umgestaltet.
Das nördlich der Landstraße gelegene zweigeschossige Teehaus wurde 1852 als orientalisches Pavillonbauwerk im maurischen Stil errichtet. Ein einfaches Pagodendach mit Spitzturm und die typischen orientalischen, zwiebelförmigen Fenster- und Türbögen weisen auf den exotischen Baustil hin.
Richtung Osten und Westen gliedert sich an das achteckige Hauptgebäude jeweils ein ebenfalls zweigeschossiger, sechseckiger Anbau an. Die Dächer der Anbauten sind mit verzierten Brüstungen versehen, während das Hauptgebäude von einem einfachen Pagodendach gekrönt ist. Die achteckige Kuppel spitzt sich auf dem Scheitel zu einer kleinen Dachspitze zu. Ursprünglich waren die Deckenfelder der Kuppel mit einer gespannten Leinwand versehen, die einen Sternenhimmel darstellte. Die Südseite des Gebäudes bildet die Schauseite der Anlage und weist drei Türöffnungen auf, wobei sich der Haupteingang im linken Anbau befindet.
Das Erdgeschoss und das Obergeschoss des Mittelteils bestehen jeweils aus einem ca. 50 Quadratmeter großen achteckigen Raum. Verbunden werden die beiden Geschosse durch eine innen liegende großzügig geschwungene Treppe.
Vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zerfiel das Teehaus zusehends und war bis zum Jahr 2000 komplett zugewachsen und in Vergessenheit geraten.
Die neuen Bewohner sanieren den unter Denkmalschutz stehenden Gartenpavillon seit 2009 in Absprache mit der Besitzerfamilie von der Leyen.

Siehe auch Schloss Leyenburg

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Schlösser/Burgen/Stadtbefestigungen

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