Herforder Münster

Münster Herford

Siebensonnenfenster Herforder Münster

Innenansicht Herforder Münster

Grundriss Herforder Münster

Herforder Münster

Münsterkirchplatz, 32052 Herford

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denkmalgeschütztes Objekt

1220-50 / 1430

Romanik

- keine Angabe -

Äbtissin Gertrud II. zur Lippe
Frauenstift Herford

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Objekte gesamt: 2010

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Herforder Münster

Die Geschichte des Herforder Münsters geht bis zum Beginn des 9 Jahrhunderts zurück.
Damals wurde wahrscheinlich am selben Ort wie die heutige Kirche eine kleine Kapelle aus Holz errichtet und ein Damenstift gegründet.
Um 820 wurden die ersten Steinbauten errichtet, die noch im selben Jahrhundert zu einer dreischiffigen Basilika erweitert wurden.
926 wurde Herford von Ungarn überfall und die Kirche und das Damenstift niedergebrannt, die Kirche jedoch kurz darauf wieder aufgebaut.
Dieser Bau blieb bis 1220 bestehen und wurde dann, vermutlich weil er nicht mehr den repräsentativen Ansprüchen der Stiftsherrin genügte, durch die jetzige Kirche ersetzt.
Das Herforder Münster ist die älteste große Hallenkirche in Deutschland und die einzige, die noch im romanischen Stil erbaut wurde.
Anstatt einer Basilika mit einer betonten West-Ost Achse, verfügt das Münster über einen Hallenraum mit drei gleich hohen Schiffen.
Die Seitenschiffe sind mit einer Breite von etwa zwei Dritteln des Mittelschiffes als eigenständige Räume ausgebildet.
Da sich an der Westseite der Kirche ursprünglich die Abtei und an der Nordseite Wirtschaftsgebäude anschlossen, wurde die Südseite der Kirche als Hauptzugangseite am prächtigsten ausgestattet.
Hier liegen auch die alten Hauptportale, das „Paradies“ und die „Siebensonnentüre“. Nur die Südfassade der Kirche wurde von vorneherein mit Strebepfeilern besetzt und nur der Südturm wurde in die Höhe gebaut.
Die Kirche wurde in den folgenden Jahrhunderten steig erweitert, so wurde um 1330 das Westportal in die vorher geschlossene Mauer eingesetzt, 1340 der Krämerchor erbaut und um 1400 die Beichtkammer hinzugefügt.
Ihre endgültige Form erhielt die Kirche 1430 mit der Erweiterung des Chores.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 18.08.2008

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Kategorien:
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