Essener Dom

Dachlandschaft Essener Dom

Kreuzgang

Westwerk mit vorgelagertem Atrium

Südostansicht

Essener Dom bei Nacht

Portal des Atriums

Blick ins Langhaus mit Altarraum

Innenansicht Westbau

Essener Dom

www.dom-essen.de/

Kettwiger Straße, 45127 Essen

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

vor 1000 / 1275-1316

Vorromanik
Romanik
Gotik

- keine Angabe -

Äbtissinnen Mathilde II, Theophanu, Bertha von Arnsberg, Beatrix von Holte

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Essener Dom

Der heutige Essener Dom hat eine weit zurückverfolgbare Geschichte. Ursprünglich war der Dom das Münster des um 850 gegründeten Essener Frauenstifts. Bereits vor 870 wurde an dieser Stelle eine dreischiffige Basilika errichtet, die nach einem Brand 946 durch einen Neubau ersetzt wurde. Am Ende des 10. Jahrhunderts ließ Äbtissin Mathilde (971/3-1011), Enkelin Ottos des Großen, einen oktogonalen Westbau errichten, der heute der älteste Teil des Essener Doms ist. Äbtissin Theophanu (1039-1058), ebenfalls aus dem ottonischen Kaiserhaus stammend, ließ Mitte des 11. Jahrhunderts ein Krypta unter dem Ostchor schaffen, die 1051 geweiht wurde. Beide Bauteile wurden in die nach 1275 neu errichtete Kirche integriert und sind noch heute erhalten. Die neue gotische Hallenkirche wurde zwischen 1275 und 1316 auf Initiative der damaligen Äbtissinnen Bertha von Arnsberg (1243-1292) und Beatrix von Holte (1292-1327) unter der Leitung eines Meisters Martin gebaut.
Die Innenausstattung des aus hellem Sandstein, im gotischen Stil errichteten Sakralbauwerks wurde im 18. Jahrhundert barockisiert. Allerdings wurde das Kircheninnere bereits 1880 wieder regotisiert und mit neugotischen Kunstwerken ergänzt. Zusätzlich wurde der aus dem 15. Jahrhundert stammende Vierungsturm abgerissen.
Aufgrund der Bombardierungen im zweiten Weltkrieg wurde ein Teilwiederaufbau des Münsters notwendig. Die Kirchenausstattung war zu großen Teilen vernichtet, große Teile der Münsterkirche waren stark beschädigt worden, wohingegen der oktogonale Westbau und die Krypta nahezu unversehrt geblieben waren. Der berühmte Kirchenschatz war ausgelagert worden und überstand den Krieg unbeschadet.
Erst 1958 wurde das „Münster am Hellweg“ im Rahmen der Bistumsgründung des Bistums Essen zu einer Kathedralkirche erhoben. Der heutige Hauptaltar in der Vierung wurde in den 1960er Jahren vom Künstler Elmar Hillebrand geschaffen, in seiner Stirnseite fand ein Reliquiar mit Reliquien der Patrone der Mutterbistümer Köln, Paderborn und Münster seinen Platz. Zu Beginn der 1980er Jahre wurde unter dem Atrium die sog. Adveniatkrypta nach den Plänen von Hans Straetmans und Heinz Dohmen geschaffen, die von Emil Wachter mit Betonreliefs ausgestaltet wurde.
Beide Kirchen auf der heutigen Dominsel, der Dom selbst zusammen mit der ehemaligen Taufkapelle, der heutigen Anbetungskirche St. Johann und dem beide Kirchen verbindenden Atrium, haben die Ausmaße 90 Meter in der Länge, 30 Meter in der Breite und am höchsten Punkt (Turm der Anbetungskirche) 50 Meter Höhe. Der Dom selbst ist 56 Meter lang, 22 Meter breit und am Dachreiter über der Vierung 37 Meter hoch, der First des Langschiffes ist 17 Meter hoch.

Autor: Dr. Ina Germes-Dohmen / Redaktion baukunst-nrw

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