Ansicht Nord/Ost

Nordseite

Ostseite

kubischer Baukörper an der Nordseite

Zwischentrakt

Spiel der Elemente

statisch/dynamisch

Ehemaliges Arbeitsamt

Danziger Straße 11-13, 46045 Oberhausen

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1929

Moderne

Ludwig Freitag
Eduard Jüngerich

Stadt Oberhausen

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Objekte gesamt: 2010

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Objektanzahl: 2122

Ehemaliges Arbeitsamt

Das ehemalige Arbeitsamt Oberhausen ist ein Backsteingebäude aus dem Jahr 1929 von den Architekten Eduard Jüngerich und Ludwig Freitag, die auch das Rathaus Oberhausen und das Polizeipräsidium entworfen haben.
Es ist ein dreigeschossiges Eckhaus mit einer guten städtebaulichen Integration und typischen Architekturelementen der Moderne. Es besteht aus zwei im Winkel versetzten kubischen Baukörpern und einem dazwischen eingespannten Trakt, der dem gebogenen Straßenverlauf an der Ostseite folgt. Der Trakt ist ebenfalls dreigeschossig, aber etwas niedriger und verputzt, was die Gliederung des Gebäudes klar definiert.
Das Erdgeschoss ist in ganzer Länge 1,5 Meter vorgezogen und bildet durch drei Vorsprünge drei weitere Kuben. Zwei von ihnen schließen sich bündig an die Seitenbauten an und verdeutlichen den Kontrast zwischen kleinen und großen Formen. Die Eingangssituation wird durch das an dieser Stelle vorgezogene Obergeschoß in Backstein besonders betont. Zudem trägt der Wechsel zwischen Backstein- und Putzfassaden wesentlich zur Lebhaftigkeit dieser Architektur bei.
Die weiß gestrichenen Dachgesimsflächen unterstreichen zusätzlich die Geometrie des Gebäudes und betonen die vortretenden Eckblöcke. An den Seitenblöcken gibt es über Eck eingesetzte Fenster, die mit ihren weiß gestrichenen außerhalb der Fassade angebrachten Rahmen als eigenständige durchdringende Elemente wirken. Die Dachgesimse und gesimsartigen Bänder unter und über den Fenstern des Zwischentraktes treten als Verbindungselemente zwischen den Formen auf. Es gibt Variationen aus halb-, zwei-, drei- und vierteiligen Fenstern.
Nach 1990 wurde das Gebäude restauriert. Heute befindet sich in diesem Gebäude die Jugendgerichtshilfe des Jugendamtes Oberhausen.

Autor: Tatjana Trippel

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Kategorien:
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