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Baustil > Schlaun, Johann Conrad

Johann Conrad Schlaun (1695-1773)
Der Baumeister Johann Conrad Schlaun wurde 1695 in Nörde bei Warburg geboren. Er gilt als einer der Hauptvertreter des deutschen Spätbarock.
1712 trat er in den Militärdienst ein und wurde zeitgleich zum Ingenieur ausgebildet. In den Jahren 1720/1723 unternahm er eine architektonische Bildungsreise nach Würzburg, Rom, Wien und Paris, auf die sich sicherlich seine unterschiedlichen künstlerischen Einflüsse zurückführen lassen.
Der Kurfürst Clemens August von Wittelsbach beauftragte den westfälischen Architekten 1725 mit dem Bau eines Residenzschlosses, dem Schloss Augustusburg in Brühl, das zusammen mit dem benachbarten Jagdschloss Falkenlust zu den ersten bedeutenden Schöpfungen des Rokoko in Deutschland und zum Unesco-Welkulturerbe zählt.
Die Hauptwerke von Johann Conrad Schlaun entstanden im westfälischen Münster und Umland: Dazu zählen vor allem das barocke Adelspalais Erbdrostenhof, das fürstbischöfliche Residenzschloss und die Clemenskirche in Münster, die Schlaun 1745-53 als Hospitalskirche (des zerstörten Clemenshospitals) im Auftrag des Kurfürsten Clemens August errichtete. Mit dem Schloss Nordkirchen schuf er die größte Wasserschlossanlage Westfalens.
In seinen Gesamtkunstwerken entwickelte Schlaun durch die Verbindung der heimischen Bautraditionen mit internationalen Stiltendenzen des Hochbarock einen unverwechselbaren Baustil. Johann Conrad Schlaun starb 1773 in Münster.

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