Schloss Tatenhausen in Halle-Bokel

Luftaufnahme Schloss Tatenhausen

Gesamtansicht Schloss Tatenhausen von Westen

Torhaus des Schlosses Tatenhausen

Blick auf Schloss Tatenhausen von der Versmolder Straße

Hofseite Herrenhaus Schloss Tatenhausen

Blick auf Torhaus und Kutschenremise Schloss Tatenhausen

Hofseite barocke Orangerie

Gartenseite Orangerie von Schlaun

Schloss Tatenhausen in Bokel

www.tatenhausen.de/

Schlossweg, 33790 Halle

1540 / 17. Jh. / 18. Jh.

Barock
Renaissance

Johann Conrad Schlaun
(Orangerie)

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Schloss Tatenhausen in Bokel

Die Wasserschlossanlage Tatenhausen in Halle-Bokel wurde 1491 erstmals erwähnt und war seit 1524 Sitz der Familie von Korff gen. Schmising.
Die von Wasser umgebene Anlage aus Schloss, Torhaus und Wirtschaftsgebäuden liegt auf zwei Inseln in einer Ausbuchtung des Laibachs. Zu der Anlage gehört auch die Orangerie, die Mühle im Wald am Laibach und das Badehaus (1821) an der Versmolder Straße, welches von der Blüte Tatenhausens als gräfliches Mineral- und Moorbad zeugt.
Westlich vom Schloss liegen die Rentei (um 1860) und der Wirtschaftshof mit Scheune und Schafstall aus dem 19. Jahrhundert.
Das Schloss Tatenhausen, eine Dreiflügelanlage aus geschlemmtem Bruchstein, ist in verschiedenen Bauphasen gewachsen. Der älteste Teil des Schlosses wurde 1540 errichtet: Dazu zählen der Kernbau im Ost- und Südflügel sowie der Treppenturm im Winkel des Hofes.
Der Kernbau der Dreiflügelanlage ist nach Osten und Norden mit Radzinnengiebeln, die mit Kugeln besetzt sind, versehen.
1619 wurde der südliche Flügel fertiggestellt. Zu welchem Zeitpunkt der Westflügel vollendet wurde, ist unklar. Im Jahr 1671 kam der Turm hinzu, 1699 wurde die große Terrasse angelegt und um 1740 wurden weitere Umbauten durchgeführt. Die Durchfahrt und Portal mit seiner Freitreppe wurde 1853 erneuert.
Das Innere des Schlosses wurde im 18. und 19. Jahrhundert reich ausgestattet. Im westlichen Teil des Südflügels befindet sich eine kleine Kapelle.
Das Wasserschloss Tatenhausen ist über ein dreigeschossiges Torhaus, das 1739/40 aus Bruchstein errichtet wurde, zu erreichen. Die Durchfahrt wird durch ein ebenso breites Mittelrisalit mit einer Turmuhr hervorgehoben, auf dem Dach sitzt ein Glockenstuhl auf.
Im vorderen Hof liegen Stallungen und eine Kutschenremise.
Johann Conrad Schlaun entwarf 1751 die barocke Orangerie, die sogenannte Frans-Annen-Burg, im Schlosspark. Der quergelagerte Bau mit Mansardendach gliedert sich in einen vorspringenden, längsovalen Mittelpavillon und niedrigere Treibhausflügel zu beiden Seiten.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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