| Objekt: | Schloss Augustusburg |
Ansicht von Süden mit Garten© Thomas Robbin |
| Standort: | Schlossstraße 6 50321 Brühl |
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| Baujahr: | 1725 - 1768 | |
| Epoche: | Barock |
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| Urheber/Büro: |
Baumeister Johann Conrad Schlaun ![]() François de Cuvilliés der Ältere ![]() |
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| Bauherr: |
Erzbischof von Köln | Clemens August von Wittelsbach von Wittelsbach ![]() |
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| Multimedia: | |
| Umkreissuche: |
| Beschreibung: | Die Schlösser Augustusburg und Falkenlust gehören zu den bedeutendsten Bauwerken des Barocks und Rokokos in Deutschland. Seit 1984 sind sie UNESCO-Welterbestätte. Bereits im 12. Jahrhundert besaßen die Erzbischöfe von Köln hier ein Gut mit Wildpark. Im Jahre 1284 ließ der Kölner Erzbischof Siegfried eine Wasserburg erbauen, die 1298 fertig gestellt wurde. Unter Erzbischof Walram wurde die Burg verstärkt. Sie überdauerte bis 1689 als sie schließlich von den Franzosen gesprengt wurde. Der Kölner Erzbischof Clemens August I. von Bayern (1700–1761) aus der Dynastie der Wittelsbacher ließ an der Stelle der Ruinen das Schloss Augustusburg erbauen. 1725 begannen die Arbeiten nach den Plänen des westfälischen Architekten Johann Conrad Schlaun, wobei die Fundamente des Vorgängerbaus in das neue Schloss integriert wurden. Aus diesem Grunde sind die Fensterachsen der Seitenflügel nicht komplett symmetrisch aufgeteilt, da die Breite des Schlosses an dieser Stelle mit dem älteren Bau übereinstimmt. Dies ist insofern ungewöhnlich, da die Symmetrie während des Barock eines der wichtigsten Ausdrucksmittel war. Das Schloss Augustusburg bildet eine Dreiflügelanlage mit Walmdach, die einen Ehrenhof umschließt. Die nach Osten weisenden Stirnseiten des Nord- und Südflügels gehören zu den bedeutendsten Werken des deutschen Barocks. Ab 1728 erfolgte die weitere Ausstattung des Neubaus durch den Münchner Hofbaumeister François de Cuvilliés, der die Fassaden und die Paradezimmer im Stil der Régence und des Frührokokos gestaltete. Zu dieser Zeit entstand auch die Westseite mit den Galerietrakten. Johann Balthasar Neumann schuf 1740 bis 1746 das Treppenhaus, das als eine der Hauptschöpfungen des deutschen Barocks gilt. Johann Heinrich Roth führte die abschließenden Innenarbeiten durch. Der Gardensaal im ersten Obergeschoss ist mit gelbem und grünem Stuckmarmor ausgeschmückt und durch Pilaster gegliedert. Das Deckenfresko ist von Carlo Carlone. Im Erdgeschoss des Südflügels befinden sich die einstigen Gemächer des Fürstbischofs, die sich zur Gartenanlage öffnen. In der 1493 geweihten Schlosskirche, die früher ein Franziskanerkloster beherbergte, befindet sich ein beeindruckender Hochaltar von Balthasar Neumann. 1735 wurde sie zur Hofkirche umgestaltet und erhielt ein Oratorium, das mit dem Orangerieflügel an das Schloss angebunden wurde. Das Schloss Augustusburg war als reines Jagd- und Sommerschloss konzipiert und als solches nur vier bis sechs Wochen des Jahres bewohnt. Die Hauptresidenzen waren damals das Kurfürstliche Schloss und das Poppelsdorfer Schloss in Bonn. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Schloss Augustusburg schwer beschädigt. Jedoch schon 1946 wurde damit begonnen die alte Pracht des Schlosses wiederherzustellen. Mehr über den Schlosspark bei Europäisches Gartennetzwerk (eghn.org) |
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| Gesamtansicht mit Vorhof © Thomas Robbin > Bild vergrößern |
Südfassade mit Treppenanlage © Thomas Robbin > Bild vergrößern |
Westfassade © Thomas Robbin > Bild vergrößern |
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| Gesamtansicht © Thomas Robbin > Bild vergrößern |
Blick auf den Garten © Ingelore Pohl / Christian Grüssen > Bild vergrößern |
Blick auf den Garten © Ingelore Pohl / Christian Grüssen > Bild vergrößern |
