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   denkmalgeschütztes Objekt  
Haus Rüschhaus Münster - Münster
© by Münsterland e.V. | Tourismus

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Objekt:

Haus Rüschhaus Münster


[Website]
Haus Rüschhaus Münster - Münster Haus Rüschhaus
© Münsterland e.V. | Tourismus
Standort: Am Rüschhaus 81
48161

Münster

Baujahr: 1745-1748
Epoche: Barock
Urheber/Büro: Baumeister Johann Conrad Schlaun
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Bauherr: Johann Conrad Schlaun
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Multimedia: GoogleMaps
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Beschreibung:  

Der westfälische Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun gestaltete von 1745 bis 1748 das Haus Rüschhaus als Gräftenhofanlage zu seinem eigenen Landsitz. Zwischen 1826 und 1846 lebte und arbeitete die bekannte deutsche Dichterin Annette von Droste-Hülshoff in der spätbarocken Anlage in Münster-Nienberge.
Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble besteht aus einem Haupthaus und zwei Nebengebäuden, die zusammen eine dreiflügelige Anlage mit Vorhof bilden. Das Gelände wird zusammen mit der Parkanlage von einem Wassergraben umschlossen. In der Anlage sind die Merkmale der bäuerlichen Architektur des Münsterlandes mit einer repräsentativen, herrschaftlichen Barockarchitektur vereint. Das gesamte Ensemble orientiert sich mit Hof, Garten und Gräfte an einer für den barocken Baustil typischen Zentralachse.
Das zweigeschossige Haupthaus und die eingeschossigen Nebengebäude sind mit Krüppelwalmdächern mit roten Dachziegeln versehen. Sowohl die Fassaden des Haupthauses als auch die Fassaden der Nebengebäude sind mit dem für das Münsterland typischen roten Ziegelstein gemauert.
In der fensterreichen Nordfassade des Haupthauses, die sich zum Schmuckgarten hin orientiert, befindet sich ein flacher mit Wappen und Verzierungen ausgestalteter Mittelrisalit, der den Eingang mit Treppenaufgang beinhaltet. Die größtenteils geschlossene Südfassade mit strukturiertem Ziegelmauerwerk wird durch ein großes mittiges Bogentor und darüber liegende Ornamente dominiert.
Nördlich der dreiflügeligen Anlage befindet sich die im 20. Jahrhundert wiederhergestellte barocke Gartenanlage, die Johann Conrad Schlaun Mitte des 18. Jahrhunderts plante und sich zwischen dem Haupthaus und einem nahegelegenen Wald erstreckt. Typisch für die Zeit des Barocks wurde der Garten in streng geometrischer Form, mit Buchsbaum eingefassten Beeten und Rasenflächen angelegt.
1979 erwarben die Stadt Münster und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe gemeinsam das Haus Rüschhaus von der Familie von Droste-Hülshoff und betreibt seitdem ein Museum. Es gehört als Zweigmuseum zum Stadtmuseum Münster. Eine Besichtigung ist nur im Rahmen einer kostenpflichtigen Führung möglich. Der Garten ist jederzeit zugänglich.

Copyright: Redaktion baukunst-nrw
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Haus Rüschhaus Münster - Münster
© by Münsterland e.V. | Tourismus
Haus Rüschhaus Münster - Münster
© by Tobias Rad
Haus Rüschhaus Münster - Münster
© by Tobias Rad

Haus Rüschhaus Münster - Münster Haus Rüschhaus Münster - Münster Haus Rüschhaus Münster - Münster
Luftbild des barocken Anwesens in Münster-Nienberge
© Münsterland e.V. | Tourismus
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Südfassade mit Ornamenten und Wirtschaftstor
© siehe unten (zu 1)
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Durch Mittelrisalit gegliederte Nordfassade
© siehe unten (zu 2)
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Haus Rüschhaus Münster - Münster
© by Münsterland e.V. | Tourismus
Haus Rüschhaus Münster - Münster
© by Tomasz Samek, Stadtmuseum Münster
Haus Rüschhaus Münster - Münster
© by Tomasz Samek, Stadtmuseum Münster

Haus Rüschhaus Münster - Münster Haus Rüschhaus Münster - Münster Haus Rüschhaus Münster - Münster
Nordfassade mit vorgelagertem barocken Garten
© Münsterland e.V. | Tourismus
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Restaurierter Barockgarten
© Tomasz Samek, Stadtmuseum Münster
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Gartensaal im Haus Rüschhaus
© Tomasz Samek, Stadtmuseum Münster
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Haus Rüschhaus Münster - Münster
© by Tomasz Samek, Stadtmuseum Münster

Haus Rüschhaus Münster - Münster
Italienisches Zimmer im Haus Rüschhaus
© Tomasz Samek, Stadtmuseum Münster
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zu 1) Dieses Bild basiert auf dem Bild Münster Haus Rüschhaus 2006 vorne.jpg aus der freien Mediendatenbank Wikimedia Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Tobias Rad  
zu 2) Dieses Bild basiert auf dem Bild Münster Haus Rüschhaus 2006 hinten.jpg aus der freien Mediendatenbank Wikimedia Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Tobias Rad  
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