Villa Plange in Soest

Villa Plange Soest

Sigefridwall 20, 59494 Soest

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denkmalgeschütztes Objekt

1926/27

Moderne

Architekt Bruno Paul

Familie Plange

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Objekte gesamt: 2010

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Villa Plange Soest

Die 1927 fertig gestellte Villa, direkt am mittelalterlichen Stadtrand von Soest gelegen, diente ursprünglich als Wohnhaus der Industriellenfamilie Plange. Architekt Bruno Paul gehörte in der Wende vom Jugendstil zum Funktionalismus des Bauhauses zu den führenden Architekten der 1920er Jahre. In dieser Zeit baute er auch weitere Villen in Soest. Den ersten Entwurf für die Villa Plange legte er der Familie bereits 1923 vor. In der Folgezeit präsentierte Paul verschiedene Entwürfe, bis es zur Entscheidung kam.
Mit der Villa schuf Paul ein Projekt, das neben dem eigentlichen Hausentwurf auch weitestgehend die Innengestaltung umfasste. Als ehemaliger Möbeldesigner wurden nach seinen Entwürfen Möbelstücke, Teppiche und Lampen für die Villa angefertigt. Der Soester Geschichtsverein konnte aus einem privaten Nachlass ein Original-Ensemble dieser Möbelstücke ankaufen, deren Entwurfszeichnungen in der Villa noch vorliegen. Die Stücke werden ab Herbst 2008 dort am Ort wieder aufgestellt. Nach Absprache sollen dann auch Führungen möglich sein.
Seit 1980 ist die Villa im Besitz des Kreises Soest, 1986 ist das Kreisarchiv in die Räumlichkeiten eingezogen.
Durch den geringen Neigungswinkel erweckt die Dachkonstruktion den Eindruck eines Flachdaches, womit Bruno Paul einen vollkommen neuen Weg in seiner Villenarchitektur beschritt. Der rote waagerechte Klinkerverband bildet einen Kontrast zu den weiß gestrichenen Holzsprossenfenstern. Diese Wirkung wird durch die Vordächer der Loggia, dem Vordach über dem Eingang an der Ostseite, dem Dach des Küchenvorbaus an der Nordseite sowie dem Balkon an der Südfassade unterstützt. Ein kleiner Dreieckserker bildet im Kinderzimmer des Obergeschosses oberhalb der Loggia auf der westlichen Fassadenseite einen Gegenpol zur Fenstergruppe des linken Fassadenabschnitts.
Die östliche Fassade ist geprägt von der dominierenden Eingangssituation.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Kategorien:
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