St. Mariä Himmelfahrt in Blankenheim

Luftbild der Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Blankenheim

St. Mariä Himmelfahrt mit der Burg Blankenheim im Hintergund

die Kirche mit dem Eifelmuseum im Vordergrund

Blick auf den Kirchrum

Südseite der Kirche

Blick auf den dreiseitigen Chor

Innenansicht mit Blick zum Chor

Detail des Sterngewölbes

Blick zur Orgel aus dem 17. Jahrhundert

Detail der Schnitzereien an den Kirchbänken

St. Mariä Himmelfahrt Blankenheim

Am Hirtenturm 10, 53945 Blankenheim

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

x zum Schließen, hier klicken

denkmalgeschütztes Objekt

1495 - 1505

Gotik

- keine Angabe -

Objekt merken | Merkliste / Routenplaner (0)

Objekte mit Videos


... mehr

Objekte gesamt: 2010

Volltextsuche:

Objekte suchen:

Jetzt suchen

Detailsuche mit weiteren Suchkriterien

Objektanzahl: 2146

St. Mariä Himmelfahrt Blankenheim

Die katholische Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt in Blankenheim, einer Gemeinde im Kreis Euskirchen, wurde von 1495 bis 1505 nach einer Stiftung von Johan I. Graf von Manderscheid-Blankenheim-Gerolstein und seiner Ehefrau Margarete erbaut. Der im Stil der Spätgotik errichtete Bau liegt direkt am Fuße der Burg Blankenheim und neben dem Pfarrhaus aus dem 17. Jahrhundert. Erst 1616 wurde der Kirchturm von St. Mariä Himmelfahrt ergänzt, dessen viertes Geschoss jedoch auf den Anfang des 20. Jahrhunderts zu datieren ist. Gleichzeitig entstand unter dem nördlichen Teil des Kirchraums eine zweischiffige Krypta, die seit 1815 als Grablege der Grafen von Manderscheid-Blankenheim diente, da zuvor die Kapelle der Burg abgebrochen worden war.

Bei der Kirche St. Mariä Himmelfahrt handelt es sich um einen schlichten Saalbau mit floral verziertem Sterngewölbe. Durch die Lage an einem stark ansteigenden Hang ist lediglich die südliche Wand und der dreiseitige Chor durchfenstert, während die nördliche Wand fensterlos bleibt. Die spätgotischen Gewölbemalereien wurden in den Jahren 1954 bis 1956 freigelegt und nach Befund vervollständigt.

Zur Ausstattung der Kirche gehören unter anderem drei spätgotische Schnitzaltäre aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, die wohl aus Brüssel stammen und mit um 1870 entstandenen Rahmen versehen wurden. Ursprünglich waren diese in der Burgkapelle aufgestellt. Ebenfalls spätgotisch sind die Sakramentsnische mit Durchsteckgitter sowie die Chorstühle und zwei Kirchbänke, die aus Resten zusammengefügt wurden. Die zwölf Figuren der Apostel, die auf Konsolen an den Gewölberippen aufgestellt sind, wurden Ende des 16. Jahrhunderts geschaffen. Auf das 17. Jahrhundert gehen die Kanzel sowie die Orgel aus dem Jahr 1660 zurück. Darüber hinaus finden sich im Kirchenschatz, der aus der nicht mehr existierenden Burgkapelle stammt und Mitte des 15. Jahrhunderts von Gerhard von Loen zusammengetragen wurde, weitere historische Objekte, die teilweise auf das 15. Jahrhundert zu datieren sind.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

Objektkommentare

0 Kommentare / Kommentar verfassen

Objektkommentar verfassen

zum Objekt St. Mariä Himmelfahrt Blankenheim

Ihr Kommentar wird vor Freischaltung durch die baukunst-nrw Redaktion geprüft.

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen.*

Mit dem Absenden dieses Formulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre persönlichen Daten zur Bearbeitung Ihres Kommentars verwendet werden (Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung).

*Pfichtfelder müssen ausgefüllt werden

Kommentar senden

 

Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Sakralbauten

keine Aktion...

Wir möchten unsere Website nutzerfreundlicher für Sie gestalten. Deshalb verwenden wir Cookies. Wenn Sie unser Angebot weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.