Gnadenkapelle

Gnadenkapelle - Im Hintergrund die Marienbasilika

Gnadenkapelle

Gnadenkapelle

Gnadenkapelle - Detail

Gnadenkapelle in Kevelaer

Kapellenplatz, 47623 Kevelaer

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

x zum Schließen, hier klicken

denkmalgeschütztes Objekt

1654

Barock

- keine Angabe -

- keine Angabe -

Objekt merken | Merkliste / Routenplaner (0)


Diese Website verwendet Google Maps, um Karten einzubinden. Bitte beachten Sie, dass hierbei persönliche Daten erfasst und gesammelt werden können. Um die Google Maps Karte zu sehen, willigen Sie bitte ein, dass diese vom Google-Server geladen wird. Weitere Informationen finden Sie hier.

Objekte gesamt: 2311

Volltextsuche:

Objekte suchen:

Jetzt suchen

Detailsuche mit weiteren Suchkriterien

Objektanzahl: 2311

Gnadenkapelle in Kevelaer

Die Stadt Kevelaer ist als einer der wichtigsten Marienwallfahrtsorte Europas bekannt. Jährlich besuchen bis zu einer Million Pilger die Kleinstadt. Das Hauptziel der Wallfahrer ist die Gnadenkapelle. Sie liegt im Stadtzentrum und ist Teil des denkmalgeschützten Ensembles aus Marienbasilika, der Kerzenkapelle und Beichtkapelle sowie historischer Teile des angrenzenden Priesterhauses. Die Gnadenkapelle beheimatet das Gnadenbild der Gottesmutter als „Trösterin der Betrübten“.

Der Überlieferung nach hatte der Gelderner Handelsmann Hendrick Busman im Jahr 1641, kurz vor Weihnachten, eine Vision. In dieser soll ihm die Mutter Gottes erschienen sein und ihn mit dem Bau einer Kapelle beauftragt haben. Kurz vor Pfingsten 1642 soll seine Ehefrau ebenfalls eine Vision gehabt haben, in der sie ein Heiligenhäuschen mit einem Gnadenbild gesehen haben soll. Daraufhin ließ Busman im selben Jahr einen Bildstock errichten, genau an der Stelle, an der er seine Vision gehabt haben soll. 1647 erhielt Kevelaer die offizielle Anerkennung als Wallfahrtsort. Als 1654 zum Schutz des von Hendrick Busman gestifteten Bildstocks die kleine Gnadenkapelle über dem Heiligenhäuschen errichtet wurde, war dieser bereits verstorben.

Als Vorbild für den sechseckigen Kuppelbau diente die Gnadenkapelle im belgischen Scherpenheuvel. Die Kapelle ist mit einem portalartigen Durchblick versehen, um einen Blick von außen auf das Gnadenbild zu ermöglichen. Ab 1888 wurde mit der künstlerischen Ausgestaltung im Inneren und Äußeren der Kapelle begonnen. Die Fertigstellung erfolgte 1892 zum 250jährigen Wallfahrtsjubiläum. Die Neorenaissancemalereien mit reichem Stuckdekor wurden von Friedrich Stummel entworfen und von Jakob Holtmann ausgeführt. Der Titel des Gnadenbildes als „Trösterin der Betrübten“ diente als thematische Vorgabe.

In den Jahren 1978-1980 wurde die Kapelle grundlegend restauriert.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 15.12.2021

Objektkommentare

0 Kommentare / Kommentar verfassen

Objektkommentar verfassen

zum Objekt Gnadenkapelle in Kevelaer

Ihr Kommentar wird vor Freischaltung durch die baukunst-nrw Redaktion geprüft.

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen.*

Mit dem Absenden dieses Formulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre persönlichen Daten zur Bearbeitung Ihres Kommentars verwendet werden (Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung).

*Pfichtfelder müssen ausgefüllt werden

Kommentar senden

 

Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Sakralbauten

keine Aktion...

Cookie-Hinweis
Wir setzen Cookies ein. Einige von ihnen sind wesentlich, damit die Webseite funktioniert. Andere helfen, unser Online-Angebot stetig zu verbessern. Hinweise erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Cookie Einstellungen bearbeiten
Hier können Sie verschiedene Kategorien von Cookies auf dieser Webseite auswählen oder deaktivieren.

🛈
🛈