Luftbild der Burg Morenhoven

Ostfassade der Burg Morenhoven

Burg von Südwesten

Burg Morenhoven

Burgstraße 52, 53913 Swisttal

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

14. Jh. / 1682 (barocker Ausbau) / 2. Hälfte 18. Jh. (Umbau) / 1827 (Umbau) / 1877 (Renovierung)

Barock
Klassizismus

- keine Angabe -

Herren von Jordans
(Renovierung 19. Jh.)
Wilhelm Schall von Bell
(barockes Herrenhaus)

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Objekte gesamt: 2010

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Burg Morenhoven

Die Burg Morenhoven ist eine Wasserburg, die sich im gleichnamigen Ortsteil von Swisttal befindet. Die wasserumwehrte Anlage setzt sich aus einem Herrenhaus sowie einer Vorburg zusammen.

Erstmals erwähnt wird die Burg Morenhoven im Jahr 1345 als kurkölnisches Lehen. Die Familie der Herren von Morenhoven, können bereits 1229 nachgewiesen werden. Von der ursprünglichen mittelalterlichen Anlage hat sich lediglich der Torturm der Vorburg aus dem späten 15. Jahrhundert erhalten, da die Burg im Dreißigjährigen Krieg von hessischen Soldaten zerstört wurde. 1682 ließen Wilhelm Schall von Bell, dessen Familie seit 1503 im Besitz der Burg war, und seine Ehefrau Katharina von Vorst-Lombeck das barocke Herrenhaus errichten. 1806 erwarb schließlich Joseph Jordans die Burg Morenhoven, die sich bis heute im Besitz seiner Familie befindet und von dieser bewohnt wird. 1877 wurde die Burg renoviert.

Im Westen der Anlage befindet sich die dreiflügelige Vorburg mit dem spätmittelalterlichen Torturm, während sich im Osten das zweigeschossige Herrenhaus befindet. Die aus Backstein errichteten Wirtschaftsbauten der Vorburg stammen aus dem 19. Jahrhundert. Der Torturm weist eine spitzbogige Zufahrt auf und wurde mit einer barocken Schweifhaube bekrönt. Ursprünglich handelte es sich bei dem Herrenhaus um eine Dreiflügelanlage, die jedoch im Jahr 1827 zusätzlich auf der Südseite einen eingeschossigen Galerieflügel erhielt, sodass sich die Burg heute als in sich geschlossene Vierflügelanlage präsentiert. Die drei Treppengiebel der verputzen Fassade sind nachträglich bei Renovierungsarbeiten im 19. Jahrhundert hinzugefügt worden.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 15.01.2018

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Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Schlösser/Burgen/Stadtbefestigungen

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