Wupperbrücke Leverkusen-Opladen

Brücke über die Wupper

Wupperbrücke mit Fußgängern

Wupperbrücke mit Stahlprofilen

Sitzbänke in der Mitte der Brücke

Beleuchtete Wupperbrücke

Gesamtansicht der Brücke in Opladen

Wupperbrücke bei Dämmerung

Wupperbrücke in der Ludwig-Rehbock-Anlage

Wupperbrücke Leverkusen-Opladen

Ludwig-Rehbock-Anlage, 51379 Leverkusen

Legende für Merkmale

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ausgezeichnetes Objekt

2012

Gegenwart

Ağırbaş / Wienstroer Architektur & Stadtplanung

TBL Technische Betriebe Leverkusen

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Objekte gesamt: 2010

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Wupperbrücke Leverkusen-Opladen

Im Rahmen der Regionale 2010 "Wupper-Wandel" wurde in der Ludwig-Rehbock-Anlage, einer Parkanlage aus den 1930er-Jahren in Leverkusen-Opladen, eine neue Brücke über die Wupper gebaut. Die als Ersatz für eine alte Wupperbrücke errichtete schlichte Balkenbrücke wurde 2012 vom Architekturbüro Ağırbaş/Wienstroer entworfen.
Im Zuge der Umwandlung der Wupperufer in Erholungsgebiete nehmen Fußgängerbrücken über die rund 116 Kilometer lange Wupper an Bedeutung zu. Die Brücke und die gleichzeitig erneuerte Treppenanlage, die sogenannte „Himmelsleiter“, schaffen eine Verbindung zwischen der Siedlung Frankenberg rechts der Wupper und dem Opladener Zentrum.

Der Brückenkörper wurde auf beiden Uferseiten aus massiven Stahlprofilen, die von einer rotbraunen Rostschicht überzogen sind, gebildet. Die massiven Brückenwangen im Uferbereich stehen im Kontrast mit dem aufgebrochenen Mittelteil der Brücke, der über 17 Meter des Gehwegs mit Gitterrosten aus verzinktem Stahl und Netzen aus Edelstahl ausgestattet ist. So kann der Fußgänger auf das unter ihm fließende Wasser der Wupper blicken. Im Mittelteil verläuft in der Längsachse ein 40 Zentimeter hoher Balken mit Sitzmöglichkeiten.

Auszug Juryurteil:
„Dabei herausgekommen ist ein Bauwerk, welches sich nicht in die üblichen Seh-gewohnheiten der Passanten zu Brücken einpasst. Da ist zunächst die Verwendung von massiven Stahlprofilen mit rotbrauner Rostpatina, die schon von weitem sichtbar sind. In diesem minimalistischen Design verbergen sich Handläufe und Papierkörbe, sie haben aber auch eine technische Funktion. Durch ihre Verwendung ließ sich die Zahl der Brückenpfeiler stark reduzieren und damit der Wasserdurchfluss der Wupper – gerade bei Hochwasser – deutlich verbessern. […]
Die klare Wegeführung der Brücke ergibt sich aus ihrer Einbindung in das Wegenetz der Parkanlage. Optisch auffällig ist dabei die lineare Verbindung zu den wesentlich höher gelegenen nördlichen Wohngebieten Opladens. Die Treppenanlage wurde ebenfalls saniert und wie die Brücke mit Sitzmöglichkeiten ausgestattet. So wirkt die neue Brücke bereits wie eine Selbstverständlichkeit, eine Bereicherung für die Nutzer von Park und Wuppergrünzug.“

Auszeichnungen:
Stahl-Innovationspreis 2015 (Stahl-Informations-Zentrum), Kategorie "Stahl-Design", 3. Preis
Auszeichnung guter Bauten 2014 (BDA Bergisch Land), Anerkennung

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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