Gesamtansicht der Kommende Ramersdorf

Luftbild der Kommende Ramersdorf

Kommende Ramersdorf mit Blick auf den Garten

seitlicher Blick auf die neogotische Fassade der Kommende

Eingangsbereich der Kommende mit Altan

Englischer Flügel mit Brunnen im Vordergrund

Hoteleingangstür im Englischen Flügel

Blick in den Bankettsaal

Rittersaal als Trauungszimmer

Zimmer mit historistischem Kamin

Hotelzimmer der Kommende Ramerdorf

Restaurant der Kommende "La Tourelle"

Kommende Ramersdorf in Bonn-Beuel

Oberkasseler Straße, 53227 Bonn

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

um 1220 / 2. Hälfte 19. Jh. (Ausbau) / 1979-81 (Restaurierung)

Historismus
Romanik

Wilhelm Hoffmann
(Ausbau Wohnhaus 1885)
Edwin Oppler
(Ausbau der Anlage 1867)
Michael Leveilly
(Westtrakt 1734-36)
- keine Angabe -
(Ursprungsbau 13. Jh.)

Familie Oppenheim
(Umbauten ab 1880)
Kurfürst Clemens August von Bayern
(18. Jh.)
Graf Heinrich III von Sayn
(13. Jh.)

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Objekte gesamt: 2010

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Kommende Ramersdorf in Bonn-Beuel

Die im Bonner Stadtbezirk Beuel um 1230 gegründete Kommende Ramersdorf zählte bis zur Säkularisation im Jahr 1803 zu den 300 Kommendes des Deutschen Ordens, die aus der Zeit der Kreuzzüge hervorgingen. Erste schriftliche Erwähnung fand die Kommende in einer Urkunde aus dem Jahr 1254.

Nach den Kreuzzügen wurde sie Adelssitz, wo der Komtur als Leiter der Ordensniederlassung die Besitztümer betreute. Ab dem 19. Jahrhundert befand sich die Kommende Ramersdorf in Privatbesitz und wurde zunächst 1806 vom Fürsten Joseph zu Salm-Reifferscheid-Dyck vom Großherzogtum Berg erworben. Infolge eines Brandes, bei dem große Teile der Anlage zerstört wurden, ließ dieser die Kommende zu einem Schloss erweitern. Dabei wurde der barocke Flügel umgestaltet und die Anlage durch Edwin Oppler in den 1860er Jahren um den Gelenkbau und den Bergfried ergänzt. Nach seinem Tod vererbte Joseph zu Salm-Reifferscheid-Dyck das Gut an seine Stieftochter, die Baronin Charlotte Ozelie von Francq und seinen Urenkel.

1881 wurde die Kommende an den Baron Albert von Oppenheim verkauft, der sie 1885 nach dem Vorbild von Schloss Drachenburg durch Wilhelm Hoffmann im neogotischen Stil ausbauen ließ. Gleichzeitig wurde auch der Schlosshof mit Brunnenanlage errichtet. Seit Ende des 19. Jahrhunderts vervollständigt zudem ein „englischer Flügel“ die Kommende. Im Inneren der Schlossanlage finden sich größtenteils noch die originalen, historistischen Wandvertäfelungen und farbigen Deckenfassungen.

Vom Ursprungsbau bestehen heute nur noch Teile des Mauerwerks, die Doppeltoranlage und die Georgskappelle, die um 1220 bis 1230 erbaut wurde, aber Mitte des 19. Jahrhunderts auf den Alten Friedhof in Bonn versetzt wurde.

Heute dient die Kommende als Ausstellungsraum für Möbel aus verschiedenen Jahrhunderten und Antiquitätengeschäft. Im englischen Flügel befinden sich ein Hotel sowie ein Restaurant.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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