Lichthaus

Fassadengestaltung

Gesamtansicht Klosterhof

Kloster Wedinghausen

www.kloster-wedinghausen.de

Klosterstraße 11, 59821 Arnsberg

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1123/2003-2007

- keine Angabe -

Silvia Quintiliani | Dinnebier Licht GmbH
(Lichtplanung)
Holger Gossner
(Entwurf, Ausführung)
Gerhard Kalhöfer | Kalhöfer-Korschildgen
(Entwurf, Ausführung)

Stadt Arnsberg

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Objekte gesamt: 2010

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Kloster Wedinghausen

Nach Auflösung des Klosters 1803 wurden Teile der Anlage abgerissen. Die Öffnung des Klosterhofs durch den Abbruch des Südflügels 1885 bedeutete einerseits einen architektonischen Verlust, symbolisierte andererseits den gesellschaftlichen Aufbruch in die Moderne und brachte mit Licht und Tiefe auch eine neue räumliche Qualität. Die Neugestaltung von Kloster Wedinghausen verbindet die räumlichen Widersprüche zwischen Geschlossenheit und Offenheit. Der Besucher betritt jetzt wieder einen begrenzten Klosterhof, erlebt gleichzeitig aber eine lineare Raumfolge, die von der Innenwelt des Klosters in die Außenwelt führt.
Der Klosterhof ist ein Ort der Ruhe und Besinnung. Die Klarheit des Bodenbelags und der strenge Rhythmus stehen für die Innenwelt des Klosters und versinnbildlichen die Heiligkeit des Ortes. Der Besucher wird aufgefordert, neue Bezüge zu Raum und Zeit herzustellen sowie weltliches und klösterliches Maß im Gleichklang zu erleben.
Das Lichthaus steht an der Stelle des alten Südflügels. Es markiert die Grenze des Klosterhofs, ohne ihn wieder zu verschließen. Bauform und Fassadenbedruckung schaffen auf moderne und abstrakte Weise Bezüge zu den angrenzenden Gebäuden und bringen sie auch über die Fugen hinweg wieder in einen Zusammenhang. Der Fassadentext ist Ausdruck der geistigen Prägung des Ortes - eines Ortes von Glauben und Vernunft: "Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort" (Joh 1,1). Das durch die transparente Fassade strömende Licht verwandelt das Lichthaus tags wie nachts in eine leuchtende Skulptur.
Das Gartenzimmer verweist im Rhythmus der Natur auf den ehemaligen Klostergarten und den nahen Wald. Sein lebendiger grüner Raum stellt einen Kontrast zur Klarheit und Strenge des introvertierten Klosterhofes dar und überwindet die Grenze zwischen Architektur und Natur.

Auszeichnungen:
Stadt macht Platz - NRW macht Plätze, Landeswettbewerb 2002 (MBV NRW), Preisträger

Autor: Kalhöfer-Korschildgen Architekten

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