Erweiterung Gemeinschaftsgrundschule Köln-Ensen

Fassade mit bedruckten Glaswänden

Neubau Offener Ganztagsbereich

Gesamtansicht Schulkomplex Köln-Ensen

Blick auf Hof mit Ganztagsbereich

Schulneubau mit Blick auf den Rhein

Schulerweiterung mit Außentreppe

Innenansicht Flurbereich Neubau Gemeinschaftsgrundschule Köln-Ensen

Erweiterung Gemeinschaftsgrundschule Köln-Ensen

Hohe Straße 77-79, 51149 Köln

2007-09

Gegenwart

Reinhard Angelis

Stadt Köln

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Objekte gesamt: 2010

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Erweiterung Gemeinschaftsgrundschule Köln-Ensen

Der Architekt Reinhard Angelis schuf 2007-09 einen Erweiterungsbau für die Gemeinschaftsgrundschule an der Hohen Straße in Köln-Ensen.
Ausgangspunkt für den Entwurf war zunächst die behutsame Integration der zwei Neubauten in den Bestand. Darüber hinaus hatte die Erweiterungsplanung zum Ziel, die Freiflächen neu zu gestalten und mittels der neuen Baukörper sinnvoll zu zonieren, ohne sie allzu sehr zu verkleinern. In separaten Gebäuden entstanden ein Offener Ganztagsbereich und eine Schulerweiterung. Der Neubau für die Einrichtung der Offenen Ganztagsschule nimmt drei Gruppenräume und eine Küche auf.
In den neuen Gebäudeteilen der Grundschule wurden neun Klassenräumen und verschiedene Mehrzweckräume eingerichtet: Dazu gehören ein Musikraum mit einer kleinen Bühne und ein Raum für Psychomotorik, die beide zu einer kleinen Aula verbunden werden können; sowie eine Schülerbibliothek, ein Kunst- und Werkraum und eine Schülerküche.
Die verwendeten Hauptmaterialien des Neubaus sind Putz, Glas und Mauerwerk, das sich in seinem Erscheinungsbild je nach Lichtwirkung und Tageszeit verändert. Die Außenwände der Erschließungsgänge sind als bedruckte Glaswände gestaltet, wobei die Textfragmente Grimm‘schen Märchen entlehnt sind. Durch den Wechsel von bedruckten, farbigen und klaren Scheiben entsteht ein Spiel von Licht und Schatten.
Die Außenanlagen werden durch die neuen Baukörper gegliedert und in unterschiedliche Bereiche zoniert: So entstehen Außenräume mit unterschiedlichen Aufenthaltsqualitäten, als individueller Rückzugsort oder gemeinsamer Erlebnisbereich. Der Eingangshof wird von den Schulhäusern umschlossen und gegen die Straße durch Linden abgeschirmt. Im Zentrum der Schulanlage entstand ein Binnenplatz als Verbindung von Schulhof und Rheinterrasse. Der neue Innenhof und der Garten bieten ruhige Orte zum Verweilen an.

Auszeichnungen:
Schulbaupreis Nordrhein-Westfalen 2013 (Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW / AKNW)

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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Architektur » Öffentliche Gebäude » Schulen/Kindergärten/Altenwohnanlagen

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